Ich habe die Heißluftfritteuse jetzt acht mal benutzt. Einmal für Röstgemüse und sieben mal für Pommes (Oh yeah! Fritten aus dem Airfryer). Die Kartoffel bleibt also das beherrschende Thema in der Küche, denn diese selbstgemachten Pommes rocken. Ich schraube also an den Temperaturen und wende geheimen Tricks an, um den perfekten knusprigen Fritten immer näher zu kommen. Vor ein paar Tagen Versuch Nr. 6:

Die Richtung stimmt, die Kartoffeln habe ich über Nacht in Wasser gelegt, doch die schwarzen Spitzen stören mich noch und auch wenn sie wirklich geil schmecken: Es knuspert zwar, doch noch nicht so, wie ich es mir erträume. Der Tomatensalat ist auf jeden Fall gelungen…

Heute nun der Versuch 7. Wie immer schäle ich die Kartoffeln, doch diesmal schneide ich sie schmaler und kürzer. Sie werden nur 20 Minuten gewässert, denn ich habe jetzt Hunger. Die Sonne scheint in Nürnberg, also ab auf ein frisches Küchenhandtuch auf den Balkon:

Die frischen Kartoffeln abtupfen und in der Sonne wenden, so ca. 30 Minuten. Fritteuse drei Minuten vorwärmen, ein wenig Öl, Salz, Paprika und je eine Prise Stärke und Cayenne Pfeffer. Ca. 25 Minuten bei 205 Grad air-fryen und ca. alle 4-5 Minuten wenden, dass überall schön Heißluft rankommt. Fertig!

Schon einen guten Tick knuspriger als zuvor und alleine das Geräusch beim Reinbeißen erfreut das Herz des Koches. Es geht voran!
Ich habe immer selbst vorgekochte Erdäpfel (Kartoffeln, überwiegend festkochend) im Gefrierschrank. Je nach Laune werden sie zu Kartoffelsalat (Mikrowelle auftauen), Pürree oder eben Airfryer Wedgies. Letztere werden immer außen knusprig, innen weich und fluffig.