JavaScript kann die Welt vor dem Untergang retten

javascript

Mit Hilfe des Firefox-Addons NoScript surfe ich seit Jahren weitgehend JavaScript-frei. Weil die meisten Seiten auch ohne JavaScript gut nutzbar sind. Und weil aus Nutzersicht JavaScript meistens vollkommen überflüssig ist.

Doch dank eines Besuchs auf dem Restaurantbewertungsportal yelp.de weiß ich jetzt: JavaScript „kann die Welt eigenhändig vor dem Untergang retten„. Glauben Sie nicht? Hier der Screenshot (mobile Version):

Wie JavaScript die Welt rettet? Bleibt offen, keine Ahnung. Dass JavaScript Seiten „fesch“ macht? Ansichtssache. Woher JavaScript wissen soll, dass ich einen schlechten Tag habe? Ein Rätsel mit 1001 Unbekannten.

Wir dürfen getrost davon ausgehen, dass Durchschnittsnutzer Lieschen Müller und Otto Meier von JavaScript keine Ahnung haben. (...) mehr...

Hundebesitzer haben Pflichten

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Hunde, ob beleuchtet oder unbeleuchtet, verrichten ihr Geschäft gerne mal auf dem Gehsteig. Die meisten Hundebesitzer wissen, dass das für die Mitmenschen eine potenzielle Schweinerei ist und entfernen die organischen Tretminen.

Andere haben da einen liberaleren Ansatz, v.a. dann, wenn gerade mal keiner schaut, so wie hier:

Auch, dass man aus Scheiße Kunst machen kann, ist nichts neues und so war dieses beschissene Kunstwerk heute in der Nürnberger Gerngrossstraße zu bestaunen, um zu ermahnen:

Hundebesitzer haben Pflichten!

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Möchten Sie die Abhöranwendung installieren?

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Dass es bei Android schon mal vorkommen kann, dass eine „App“ von den Kontakten über das Nutzerverhalten bis hin zu allen Bildern und Videos alles wissen will, das wissen wir. Doch den Vogel schießt die „App“ PCRADIO ab:

„PCRADIO Internet Online Radio“ gebührt unser Dank für diesen genialen Übersetzungsfehler. Oder war es eine Art Freudscher Verschreiber? Oder ist es etwa die erste „App“, die ganz offen und ehrlich ansagt, was ihr einziger Zweck ist, nämlich uns nach Strich und Faden abzuhören?

Möchten Sie die Anhöranwendung installieren? Nein danke, vielleicht das nächste mal… (...) mehr...

Deppen-Journalismus (2)

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Nachdem die Bildzeitung im Februar in Nürnberg bereits bewiesen hat, dass sie Deppen-Journalismus gut kann, folgt jetzt der zweite klare Fall von Deppen-Journalismus 2015 – diesmal von der TAZ aus Berlin.

Wir wissen nicht, ob der Chefredakteur zum Autor Christoph Ruf gesagt hat „Mach mal irgendwas über Nürnberg“ oder was Herrn Ruf zu folgender Schlagzeile bewegt hat: Der Club bleibt der Depp

Also, Herr Ruf: Wer sich als Journalist mit TV beschäftigt, der ist ein TV-Journalist. Und wer über Deppen schreibt, so wie Sie, der ist (...) mehr...

Verrückte Welt (5)

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Die Welt erklärt – in kurzen Sätzen:

  • Alles wird teurer, doch hier in Nürnberg rennt man erst dann auf eine Demo, wenn rauskommt, dass Aldi viel zu billig ist.
  • Die CDU leidet unter Mitgliederschwund, deshalb sollen Neumitglieder jetzt nur noch vier Wochen warten, bis ihr Aufnahmeantrag bearbeitet wurde – jetzt geht’s aufwärts, denn bis jetzt waren der CDU nämlich die Hälfte der Antragssteller noch während der Aufnahmeprozedur weggestorben
  • Facebook will weg vom Linkschleuderimage und deshalb zu einer Konkurrenz für (Achtung, jetzt kommt’s…) WordPress werden, denn Facebook ist das Schmuddeleck für schnell geteilte Katzenbilder und Petitionen gegen irgendwas, aber der schöne Edelcontent wandert woandershin.
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    Verrückte Welt (4)

    horror

    Die Welt erklärt – in kurzen Sätzen:

  • 5 Euro Taschengeld am Tag für Balkanflüchtlinge sind eine Zumutung für den Steuerzahler, weil „diese Gruppe“ doch eh nur zurück ins Balkan-Paradies will, um dort mit dem deutschen Fünfer ein Haus zu bauen.
  • Wer in Deutschland einen Patienten in der Psychatrie 60 Tage lang ununterbrochen ans Bett schnallt, der muss wegen Folter mit einer langen Haftstrafe rechnen – oh halt, hab mich geirrt, es ist doch erlaubt
  • Für hirnvertrocknete Dumbos mit denen niemand mehr was zu tun haben will, gibt es jetzt einen neuen Trend, um sich gegenseitig an ihrer kümmerlichen Existenz aufzugeilen: Das Posten von Selfies mit Leichen.
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