Klassik Open Air 2015 in Nürnberg

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Angeblich 90.000 Zuschauer (meine Schätzung: 58.000) waren am Sonntag abend auf dem Klassik Open Air im Nürnberger Luitpoldhain. (da wo schon mal die konformen Zumba-Chicks ihre Hüften schwingen).

Nürnbergs OB „Bob“ Maly kokettierte vor dem Konzert jedenfalls damit, das Nürnberger Klassik Open Air sei das größte der Welt. Die Atmosphäre ist jedenfalls einzigartig und das Publikum so wunderbar heterogen. Ein paar Bilder sagen wahrscheinlich mehr als Worte: (...) mehr...

Abschied von Arch Linux

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Nach vier Jahren mit Arch Linux ist jetzt Schluss mit pacman und Rolling Release – Arch Linux ist von der Platte.

An sich kann ich nichts wirklich schlechtes über Arch sagen. Es hat Spaß gemacht, das System nach meinen Vorstellungen aufzusetzen und dabei viel über das Innenleben eines linuxgetriebenen Systems zu lernen. Manchmal (wie bei der Umstellung auf systemd) hat mich Arch Linux auch gezwungen, Neuland zu betreten. Oder es hat mich genötigt, meine Komfortzone zu verlassen und nach einem Update plötzlich (...) mehr...

Die Ratte, die auf dem Radweg starb

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Über plattgefahrene Ratten, quicklebendige Menschen und Füchse, die unter die Räder kommen.

Für die Lebensqualität in einer von Autos dominierten Stadt haben Radwege viele Vorteile: Sie entschleunigen den Verkehr, mindern Lärm und Gestank, sparen Ressourcen (auch im Geldbeutel) und fördern die eigene Fitness (es muss ja nicht gleich ein Halbmarathon sein). Und im Gegensatz zum Radeln auf der Straße sinkt die Unfallgefahr für den Radler.

Natürlich sind Radfahrer manchmal auch für andere gefährlich, nicht nur für Fußgänger (zumindest, solange die Helmpflicht für Fußgänger nicht kommt). Sondern auch für Ratten:

Diese Ratte hat es in Nürnberg auf dem Radweg an der Äußeren Bayreuther Straße stadteinwärts erwischt. (...) mehr...

Hipster-Bärte – die Vokuhilas der 2010er Jahre

Kaum haben sich die Frauen mehrheitlich dazu durchgerungen, dass Haare nur auf dem Kopf etwas verloren haben, schon sprießen und gedeihen sie im Gesicht der Männer. Wohin man im Sommer 2015 schaut: Der gepflegte Edel-Vollbart in der Hipster-Visage ist nicht wegzukriegen.

Freilich ist das Geschmackssache und wie erotisch das kratzige Busseln eines behaarten Gesichts ist, kann jeder für sich entscheiden. Auf mich wirken solche Vollbärte immer ein bisschen wie biologische Schutzwälle gegen ungewollte Annäherungen. So ein Vollbart schafft Distanz. Dabei weiß doch jede Omi: Junge, wenn Du ein schönes Gesicht hast – wozu brauchst Du dann einen Bart? (...) mehr...

Mit Titten und Fritten das Überleben sichern

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Städte ändern ihr Erscheinungsbild, manchmal stufenlos über lange Jahre, manchmal abrupt. Nicht jede Änderung in Nürnberg ist offensichtlich, manchmal muss man ganz genau hinschauen, um zu erkennen, welchen Werdegang ein bestimmter Ort in der Stadt hinter sich hat.

Oder man hat Glück und hat einen Ort in verschiedenen Jahren fotografiert und kann seine besondere -zeitgenössische- Geschichte entdecken. 2012 schoss ich für das Blog dieses Bild einer heruntergekommenen Reklamewand in Nürnberg-Maxfeld (Überleben sichern): (...) mehr...