Im Fall des (tiefen) Falles des Bundesumweltministers Norbert Röttgen ist aus meiner Sicht in der ganzen Diskussion ein Aspekt viel zu kurz gekommen. Nämlich die Frage, warum sich ein Amtsinhaber aus einem laufenden und bezahlten Amt überhaupt mal ganz nebenbei um ein anderes Amt bemühen darf und seinen eminent wichtigen Hauptjob wegen eines Wahlkampfes mal eben so zum temporären Nebenjob degradieren darf.
Immerhin leisten Minister folgenden Amtseid:
“Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.” Read more »

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