Die Dichtkunst von morgen

Wer kann heute schon sein Geld als Dichter verdienen? Dazu noch eine Flut an KI-Slop. Was vielen bleibt, ist ein literarisches Dasein als unbezahlter Hobbyschreiber.

Höchste Zeit also, dass auch die Darbietung reimender Ergüsse von einem Haufen Metallschrott mit Stromanschluss übernommen wird – Tschechien zeigt, wie’s geht:

Gedichtautomat 2
Quelle: Bildergalerie der Tagesschau vom 24.7.26

Irgendwann hören Schrotthaufen dann auch noch zu.

Dann sind wir alle überflüssig.

Ein Kommentar zu “Die Dichtkunst von morgen”

  1. Das ist erstaunlich: Über Jahrtausende hat die Menschheit große Anstrengungen unternommen, um Dichter verhungern zu lassen. Nun scheint sie endlich beschlossen zu haben, den Vorgang zu automatisieren. Wenn dafür jetzt ein schnöder Stromanschluss genügt, ist das zweifellos effizienter. 🦌

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