Graffiti in Suhl – und was sie bewirken

Ein Graffiti ist eine mehr oder weniger sehenswerte Sprühkunst im öffentlichen Raum. Oft kommt sie mit einem Gschmäckle der Sachbeschädigung daher, was ihren subkulturellen Charakter stärkt.

In Suhl (Thüringen) gibt es eine Unterführung, die vom Bahnhof in die Innenstadt führt. Seit DDR-Zeiten wurde hier bautechnisch rein gar nichts verändert. Ein Paradies für Sprühkünstler. Am Zugang in die Passage gibt es die übliche 0815-Rumsprüherei zu sehen.

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Erst weiter unten zeigen sich ein paar durchaus sehenswerte Motive.

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Das alles ist jetzt nicht auf dem Niveau von Banksy. Aber immer noch um Klassen besser als das kalte Betongrau in diesem feuchten Loch.

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Diese Graffitis machen die ansonsten furchterregende Passage ein bisschen sicherer und freundlicher – zumindest gefühlt. Es ist nicht wirklich eine neue Erkenntnis, dass Graffiti starke Auswirkungen auf das Stadtbild haben können.

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Lust auf mehr Graffiti? Jonas liefert: Bunte Graffiti in Chemnitz.

Und hier noch die Geschichte eines Graffiti, das ich seit 2015 auf dem Schirm habe: Liebe statt Tucher!

2 Kommentare zu “Graffiti in Suhl – und was sie bewirken”

  1. Ich sehe das ein wenig anders: keine Stadt kann in oder an solchen Tunneln Bilder oder Zierrat aufhängen, weil dann sofort die Schmierfinken kommen und alles mit ihren „Tags“ verschönern. Viele der Sprayer suchen nur den Nervenkitzel- sie beschmieren ja selbst die Kunstwerke ihrer Kollegen. Kein Respekt oder Achtung, weder vor Ihresgleichen, noch vor Werten. Kunst (er-)kennen einige dieser Leute auch nicht- sie besprühen selbst die DDR- Mosaikkunst, wo immer sie rankommen.

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