Und noch ein paar wohlsortierte Links auf interessante Beiträge, die mir auf meiner Reise durch das Internet diese Woche begegnet sind.
Sie kaufen gerne Bücher, weil jemand einen SPIEGEL-Bestseller-Aufkleber drauf gepappt hat? Bitte hier geht’s lang: Arschgeweih der Literatur.
Interessantes Interview mit einem Autodidakten: Der einzige Birkenrindenkanubauer (was für ein Wort) in ganz Eurasien kommt aus Oberbayern. Meisterstunde:
Auf 40 Seiten Text und Bild habe ich beschrieben, was ich mache, dass ich eigentlich der Einzige bin, der das macht – und dass mir deshalb niemand eine Prüfung abnehmen kann. Der Vorsitzende der Bootsbau-Innung setzte sich intensiv mit meiner Arbeit auseinander und gab schließlich grünes Licht. Heute habe ich eine Sondergenehmigung für den Bau von Birkenrindenkanus.
So, erstmal Käffchen holen, ein kleines Päuschen machen, bevor wir uns hier noch überlasten, gelle, denn…
Wir neigen dazu, einer Pause eine Zeit der Leistung voranzustellen. Wir rechtfertigen diese Unterbrechung damit, dass wir sie „verdienen“ müssen. Doch dem ist nicht so. Pausen rechtfertigen sich zu jeder Zeit von selbst.
(Gudrun Gempp: Ungehorsam gegenüber der Todo-Liste)
Weiter geht es mit Kalle. Und Kalle hat Recht. Weg mit den überlangen Straßennamen wie Elfriede-und-Heinz-Bruder-Platz“ (gibt es wirklich, man schaue sich das Foto an). Eine völlig überflüssige Verkomplizierung. Verschwendet Zeit, Geld und Metall.
Hasenweg 14. Sonnental 12. Oder wegen mir Browsergasse 37. Das macht das Leben einfacher. Überlange Straßennamen können weg, man muss ja auch mal an die denken, die das alles immer wieder in Formulare und so einfüllen müssen.
Ich meine, wo wollen wir leben? Eichensteg 4 oder Herbert-Maria Lodentöder-Schürfenbach-Straße 197?
Zum Abschluss ein langes Lesestück: Standortbestimmung und Einordnung der Blogosphere. Eine eigene Webseite ist peinlich und Blogs liest eh niemand.