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Süddeutsche erkennt FCN Tor ab!

Unter der Überschrift “Ein Jubiläum zum Vergessen” berichtete die Süddeutsche Zeitung heute, dass der beste Fußballverein aller Zeiten sein 1000. Bundesligaspiel mit 1:0 gegen Hertha BSC Berlin gewonnen habe.

Für uns Clubberer ist das natürlich ein Grund zur Freude. Noch mehr jubiliert hätten wir allerdings, wenn uns die Süddeutsche wenigstens das richtige Ergebnis mitgeteilt hätte. Das Spiel endete nämlich nicht 1:0, sondern 2:0.

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Das geht zu weit: Dem Club werden jetzt sogar schon von Zeitungen die Tore aberkannt!

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Schlechtes Doitsch: “Verbüsung von Straftaten”

Gruseliges Deutsch springt mir heute aus diesem Artikel der Nürnberger AZ (1.12.) ins Gesicht:

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In einem Bericht über schwere sexuelle Straftaten von Verbüsung statt Verbüßung zu reden, ist schon mal ein Faux pas und sprachlich doppeldeutiger Schnitzer allererster Güte. Hinzu kommt, dass man Straftaten nicht verbüßen kann. Strafen können verbüßt werden. Straftaten werden begangen (und können zu Leistungseinbusen führen). Pisa, wir kommen!

Quelle (2.12.2011, 9:43 Uhr): http://www.abendzeitung-nuernberg.de/default.aspx?ID=12398&showNews=1077397

1. Bayerischer Blogger-Gipfel in Nürnberg

Der Bayerische Journalistenverband BJV hatte am Montag zum “1. Bayerischen Blogger-Gipfel” in den Presseclub nach Nürnberg geladen und ich war dabei.

Meist finden solche zentral-bayerischen Veranstaltungen ja in München statt. Nun gut, da ich ja nur 10 Fahrradminuten zum Nürnberger Presseclub am Gewerbemuseumsplatz habe, habe ich mir diese Podiumsdiskussion angehört.

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Journalistische Herrenrunde: "Don Alphonso", Falk Zimmermann, Thomas Mrazek, Peter Viebig, Stefan Aigner

Nischen im Lokaljournalismus

Geladen waren vier Herren aus der bayerischen Blogosphäre: Read more »

Neuer Chefredakteur für Abendzeitung Nürnberg?

rubberduck Neuer Chefredakteur für Abendzeitung Nürnberg? zeitung peter groscurth nürnberg medien andreas hock abendzeitung nürnberg Kaum habe ich die Abendzeitung Nürnberg für ihren Schreibstil kritisiert (Wie Medien Begriffe verwässern), da bekommt sie auch schon einen neuen Chefredakteur. [/Ironie]

Von einem solchen Wechsel berichtet zumindest das Journalistenportal Journalist Online in einer Meldung von heute und beruft sich dabei auf zeitungsnahe Insiderinformationen. Demnach soll Andreas Hock (Chefredakteur seit 2007) durch den früheren Bild-Journalisten Peter Groscurth ersetzt werden.

Die Meldung ist freilich noch nicht bestätigt. Ich kann also nicht ganz ausschließen, dass sie sich noch in eine hämisch quakende Ente im Meer der Gerüchte verwandelt.

[UPDATE 6.10.2011: Rund eine Woche ist nun seit der Meldung auf journalist.de vergangen. Read more »

“Schock!” – Wie Medien Begriffe verwässern

Im Kampf um Auflagen durchlaufen Begriffe wie “Horror”, “Schock” oder “Monster” auf dem Medienboulevard einen Bedeutungswandel.

schock Schock!   Wie Medien Begriffe verwässern zeitung verletzung vag terror sprache schock ribery nürnberg münchen monster millionär medien kapillaren horror fußball durchblutung cartoon boulevard bayern abendzeitung Schon lange haben wir akzeptiert, dass eine ganze Stadt “schockiert” ist, nur weil ein Fußballmillionär am Zeh ein Aua hat. Der “Schock” ist einer ständigen banalisierenden Verschiebung seiner Begrifflichkeit ausgesetzt. Die normative Kraft des Faktischen bewirkt, dass sich die stufenlose Verwässerung im Hirn des Medienkonsumenten festfrisst.

 

Lebensbedrohlicher Zustand

In seiner eigentlich medizinischen Ursprungsbedeutung ist der Schock ein lebensbedrohlicher Zustand, der durch eine Verminderung der Durchblutung hervorgerufen wird.
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Schleichwerbung und Presserecht

Seitdem bekannt ist, dass offenbar manche Blogger versteckte Werbung für zahlende Auftraggeber in ihren Artikeln platzieren (Artikel auf netbooknews.de), ist eine hitzige Diskussion darüber entbrannt.

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Bildlizenz: CC Attribution-Share Alike 2.5 Generic (Quelle: Tango! Desktop Project)

Der Blogger Sascha Pallenberg hatte offenbar ihm zugespielte Informationen erhalten, wonach kommerzielle Unternehmen gezielt Blogger kontaktieren und unter Vertrag nehmen, damit diese gegen bare Münze Links in ihren Artikeln setzen (“Bloggergate“). Für den Auftraggeber sollten solche (nicht als Werbung gekennzeichneten Verweise) einen positiven Einfluss auf das Ranking in Suchmaschinen zur Folge haben – und das ist bares Geld wert.

Welche Blogs dies sind (die Namen eines guten Dutzends sind Pallenberg nach eigenen Angaben bekannt), wurde aber nicht (direkt) enthüllt. Sicher ein Grund dafür, warum über Pallenbergs als Tsunami angekündigte Enthüllung eine Welle kritischer Kommentare auslöste .  Von “peinlicher Eigenwerbung” ist da z.B. die Rede oder von einem “Flohfurz“. Dies sehe ich nicht so, auch wenn ich glaube, dass der ganze Ablauf und die große Ankündigung unglücklich und z.T. unangemessen waren. Und wie schon anderswo gesagt: Muss man denn an jede Geschichte immer gleich das Wort “gate” anhängen?

Trotzdem wirft diese Geschichte einige Fragen auf, nämlich zunächst einmal, ob solche Praktiken überhaupt legal sind. Denn auch wenn wir uns inzwischen daran gewöhnt haben, dass uns Werbung an allen Ecken und Enden im Leben über den Weg läuft (ob es uns passt oder nicht), gibt es im Presserecht ein klares Trennungsgebot von Inhalten und Werbung. Read more »