zeitgeschichte

“Westerwelle begrüßt Tötung” jährt sich zum dritten Mal

Ein bemerkenswertes Ereignis der Zeitgeschichte jährt sich heute zum dritten Mal. Nach der Tötung von Osama Bin Laden trat der damalige deutsche Außenminister Guido Westerwelle am 2. Mai 2011 vor die Kameras. Laut Tagesschau “begrüßte” der Außenminister die Tötung Bin Ladens (Screenshot).

Meines Wissens ist eine solche Äußerung eines deutschen Politikers in der Nachkriegszeit einmalig. Bis zum 2. Mai 2011 konnte man getrost davon ausgehen, dass es sich für einen Würdenträger verbietet, den Tod eines Menschen zu “begrüßen”. Ganz egal, ob es sich dabei um einen Massenmörder oder sonstigen abscheulichen Verbrecher handelt. (...) mehr...

Atombunker im Bahnhof Nürnberg (Info mit 23 Fotos)

Atombunker im Bahnhof Nürnberg

Kaum ein Besucher des Nürnberger Hauptbahnhofes ahnt, dass im Zwischengeschoss des Bahnhofs ein Atombunker angelegt ist.

In den 70ern gebaut, sollte diese Zivilschutzanlage im Kalten Krieg knapp 2500 Zivilisten Schutz vor atomarer, biologischer oder chemischer Bedrohung bieten.

Dieser Bildbericht entstand nach einer Begehung des Bunkers am 8.1.2013 (ermöglicht durch den Förderverein Felsengänge Nürnberg).

Gezeigt werden über 20 Fotos, u.a. aus dem Schutzraum, der Küche, den sanitären Anlagen und den technischen Einrichtungen (Luftfilterung, Wasser, Strom…). (...) mehr...

November 1989 – Trabis in Nürnberg

Heute vor 22 Jahren fiel die Berliner Mauer. In den Tagen nach der Öffnung der Mauer kamen viele “Ostdeutsche” mit ihren (meist) Trabis über die Grenze in den Westen – auch nach Nürnberg.

November 1989 in Nürnberg: Trabis an der "Großen Straße" (anklicken zum vergrößern)

Die meisten fuhren nicht allzu tief in den Westen und schnupperten “freie Luft” in Städten wie Hof, um “mal zu kucken”. Doch etliche kamen auch bis nach Nürnberg, um den Westen real existierend zu sehen. Bisher kannten sie den nur aus dem Fernsehen (ARD=”Außer Raum Dresden”).

Es ist ja gar nicht so einfach, nach 22 Jahren objektiv wiederzugeben, was man damals gesehen und gefühlt hat, ohne einer Form von Verklärung anheimzufallen. (...) mehr...