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Ist Fürth das bessere Berlin?

Aus Sicht aller Fürther hat das Berliner Presse- und Informationsamt am Montag einen echten Kracher rausgelassen.

Vorgeschichte: Liebe Berliner, bei Euch sind laut Golem in den vergangenen sieben Jahren drei Versuche gescheitert, ein stadtweites WLAN-Netz in Berlin aufzubauen.

Der Knüller ist jetzt nicht, dass Ihr das nicht hinkriegt.

Schließlich staunen wir schon seit Jahren über Euer großes aviatorisches Phantomprojekt, dem schwarzen Loch aus dem Stammhirn des Senats.

Doch sind die Berliner Entscheider jetzt wirklich so verzweifelt, dass das mit dem Weltmetropolen-WLAN ein Fürther Unternehmen (abl social federation GmbH) richten soll? (...) mehr...

Störerhaftung für Privatpersonen soll bleiben

Wenn es nach der Bundesregierung geht (und es geht nach der Bundesregierung), dann sollen Cafes, Hotels usw. künftig von der Störerhaftung befreit werden. Für private WLANs soll das aber nicht gelten.

Ich habe da so meine Vermutung, warum das so ist (dazu mehr weiter unten). Doch zunächst mal die offizielle Begründung dafür, warum Privatleute und Geschäftsleute anders behandelt werden sollen. Innenminister de Maizière sagte dazu in einem Interview mit der “FAS” (zitiert via bundesregierung.de): (...) mehr...

Qtmoko auf Openmoko Freerunner

Kürzlich habe ich mir in einem Artikel Gedanken über die Vorteile und auch die Einschränkungen des Open-Source-Telefons Openmoko Freerunner gemacht. Heute soll es konkreter werden.

Vor ein paar Wochen habe ich Qtmok0 (v35) auf dem Freerunner installiert und ich will Euch heute meine Eindrücke zu diesem freien Betriebssystem auf dem GTA02 geben, gestützt von etlichen Screenshots.

Qtmoko basiert auf Debian und ist das stabilste System, das ich bisher auf dem Freerunner installieren konnte. Während der Versuch, Qtmoko auf SDCard zu installieren gewaltig rumzickte, funktionierte es bei der Installation in NAND ziemlich glatt.

Im Vergleich zu SHR, das zu den beliebtesten Distributionen gehört, finde ich schon mal positiv, dass Qtmoko schneller zu laufen scheint. (...) mehr...

SSH-Tunnel bauen und sicher surfen

Ein SSH-Tunnel ist ein gesicherter Kanal, der Netzwerk-Protokolle einbetten und verschlüsselt übertragen kann. Der Tunnel führt dabei meist von einem Rechner innerhalb eines fremden, potenziell unsicheren Netzwerks zu einem Server bzw. Netz des Vertrauens. Durch diese Form der  Portweiterleitung können TCP-Protokolle wie HTTP, Telnet, SMTP oder RDP durch ein fremdes Netz hindurch vertraulich genutzt bzw. überhaupt erst zugänglich gemacht werden.

Gründe zum Bau eines Tunnels

Der Bau eines SSH-Tunnels macht Sinn, wenn man sich als mobiler Nutzer mit einem Notebook o.ä. physisch in unbekannten Netzen bewegt (Hotel, Cafe oder Hotspot) und deshalb eine Verschlüsselung des Netzverkehrs wünscht. (...) mehr...