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Quantal Quetzal: Ubuntu am Scheideweg

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Mit Ubuntu Linux “Quantal Quetzal 12.10″ ist der Benutzer endgültig auch zu einem Benutzten geworden.

Eine datenschleudernde Shopping Lense, ein aufdringliches Spendenmenü und Marketing-Sprech mit Wohlfühlaroma (“Make the desktop more amazing!“) lassen ahnen, wohin Lokführer Mark Shuttleworth den Ubuntu-Zug führen könnte.

Das von Herrn Shuttleworth für seine Linux-Distribution zum Symbol gewählte Wort Ubuntu stammt aus den Bantusprachen der Zulu und der Xhosa in Afrika. Es bedeutet in etwa…

„Menschlichkeit“, „Nächstenliebe“ und „Gemeinsinn“ und das Bewusstsein, dass man selbst Teil eines Ganzen ist.” (Wikipedia)

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Secure Shell: Verschlüsselung im Netzwerk mit OpenSSH

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Secure Shell (SSH) tauscht verschlüsselte Daten mit befreundeten Computern im lokalen oder weltweiten Netzwerk. SSH kann u.a. verschlüsselt Daten kopieren, Verzeichnisse einbinden, andere Protokolle tunneln, grafische Programme aufrufen und sogar als Proxy dienen. Als Standard hat sich das freie OpenSSH durchgesetzt.

OpenSSH kommuniziert mit einer Shell wie z.B. Bash oder Zsh. Damit können auf der lokalen Kommandozeile auf dem entfernten Computer Befehle ausgeführt werden.

Dieser Artikel erscheint im Rahmen der OSBN Linux-Werkzeugkasten-Reihe (bereits erschienene Artikel). (...) mehr...

Laptop-Display beim Booten abschalten

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Warum sollte man das wollen? Nun, so manche Linux-Kiste wird ausschließlich ferngewartet. Gerade im privaten Bereich ist auch der eine oder andere Laptop als Server im Einsatz, dessen Display munter Strom verbraucht. Ich experimentiere ja gerade mit der quelloffenen Suchmaschine YaCy und stand mal wieder vor dem Problem, den unnützen Stromfresser “Display” möglichst schon beim Booten aus dem Verkehr zu ziehen.

Kein Problem mit vbetool, über das ich im März 2010 schon mal geschrieben hatte (Artikel, schamlos recycled ;)). Auf Ubuntu (?), Debian usw. einfach folgenden Code (auch in Verbindung mit sleep) in die /etc/rc.local (z.B. unten vor exit 0) einfügen:

/usr/sbin/vbetool dpms off

Mit on statt off könnt Ihr das Display (per SSH oder “blind” eingegeben) wieder einschalten. (...) mehr...

Linux-Vielfalt: Fluch und Segen zugleich

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Ach, wie vergleichsweise einfach war die Linux-Welt vor noch gar nicht so langer Zeit. Gnome (2) oder KDE, so lautete die Frage für den Einsteiger, zumindest, was Desktopumgebungen angeht. Die paar Sonderlinge, die sich mit Xfce, LXDE usw. herumschlugen, konnte man als statistische Randerscheinung getrost vernachlässigen.

Blickt man heute ins virtuelle Regal, schmerzt die überbordende Auswahl, genau so wie in einem Supermarkt, wo man zwischen 30 verschiedenen Kaffeesorten wählen muss darf.

Irgendwann erschien Canonicals Unity auf der Bildfläche. Damit nicht genug, plötzlich war Gnome 3 da. Beide kamen recht innovativ daher, mit einem für Ein- und Umsteiger erst mal gar nicht so intuitiven Bedienkonzept. (...) mehr...

Wie stabil ist Arch Linux?

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Screenshot Arch Linux mit Xfce

Seit über einem Jahr läuft Arch Linux jetzt sowohl auf meinem Hauptrechner (Notebook HP Pavilion), als auch auf meinem Netbook (Asus EEPc). Heute möchte ich Euch u.a. ein wenig von der Stabilität meiner Arch-Installationen berichten. Mehr Infos zu Arch findet Ihr auch in meinen Artikeln Arch Linux – ein ErfahrungsberichtArch: Eine Persönliche Zwischenbilanz und 9 Monate Arch Linux,

Arch ist ja eine Rolling Release Distribution, d.h. die neuesten Software-Pakete finden recht schnell den Weg auf die Rechner, ohne dass es jemals (wie z.B. bei Ubuntu alle sechs Monate) eine Aktualisierung auf eine neue Version des Betriebssystems geben müsste. (...) mehr...

“Secure Boot” – ein Gespenst geht um

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Microsoft will künftig das Label “Kompatibel mit Windows 8” nur noch an Hardware vergeben, die beim Bootvorgang das sog. “Secure Boot“-Verfahren implementiert.

Was nebensächlich klingt, hat in der Open Source Community für großen Aufruhr gesorgt:  Vordergründig soll damit ein sicherer Bootvorgang garantiert werden, basierend auf der Signatur des Bootloaders.

Wenn die großen Hardwarehersteller aus Angst vor Einnahmeverlusten aber nach der Redmonder Pfeife tanzen sollten, könnten die Konsequenzen weitreichend sein. Mit “Secure Boot” wird es deutlich schwerer werden, andere Betriebssysteme (z.B. basierend auf BSD oder Linux) auf solcher Hardware zu installieren. Die Free Software Foundation befürchtet sogar, dass “Secure Boot” so tief verankert wird, dass damit eine Installation “freier” Betriebssysteme vollkommen unmöglich wird. (...) mehr...