“Secure Boot” – ein Gespenst geht um

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Microsoft will künftig das Label “Kompatibel mit Windows 8” nur noch an Hardware vergeben, die beim Bootvorgang das sog. “Secure Boot“-Verfahren implementiert.

Was nebensächlich klingt, hat in der Open Source Community für großen Aufruhr gesorgt:  Vordergründig soll damit ein sicherer Bootvorgang garantiert werden, basierend auf der Signatur des Bootloaders.

Wenn die großen Hardwarehersteller aus Angst vor Einnahmeverlusten aber nach der Redmonder Pfeife tanzen sollten, könnten die Konsequenzen weitreichend sein. Mit “Secure Boot” wird es deutlich schwerer werden, andere Betriebssysteme (z.B. basierend auf BSD oder Linux) auf solcher Hardware zu installieren. Die Free Software Foundation befürchtet sogar, dass “Secure Boot” so tief verankert wird, dass damit eine Installation “freier” Betriebssysteme vollkommen unmöglich wird. (…) mehr…

Ubuntu – alle (halbe) Jahre wieder

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Das präzise Schuppentier ist da…

… und aus diesem Anlass hole ich noch mal den alten Cartoon aus dem Archiv hervor, den ich zur Veröffentlichung von Oneiric Ozelot gezeichnet habe. Ansonsten bleibe ich erst mal bei Arch Linux. In dem heutigen Ubuntu-Release kann ich erst mal nichts weiter sehen als eine fortgeschrittene Beta-Version. Aber: Der Pangolin ist immerhin eine LTS-Version und hat deshalb natürlich Aufmerksamkeit verdient. Den Pangolin werde ich sicher auch mal antesten, sobald die erste Welle an Bugfixes abgeebt ist.

Zu der Öffentlichkeitswirksamkeit kurzer Releasezyklen habe ich mich ja, glaube ich, schon ausgiebig geäußert. Im Prinzip findet hier so eine Art artifizielle Erhöhung der Schlagzeilenzahl statt. (…) mehr…

11. Augsburger Linux-Infotag 2012

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Am Samstag fand in Augsburg der 11. Linux-Infotag statt und die Nürnberger Ubuntufreunde waren mit einer dreiköpfigen Delegation vertreten.

Anders als z.B. bei den Chemnitzer Linuxtagen ist der Augsburger Linuxtag ein kleineres Event mit familiärem Charakter. Der Eintritt zum Linux-Infotag in den Räumen der Fakultät für Informatik der Hochschule Augsburg war frei. Die Veranstaltung wurde von der Linux User Group Augsburg LUGA durchgeführt. (…) mehr…

9 Monate Arch Linux

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Rund 9 Monate sind seit meinem Umstieg von Ubuntu auf Arch Linux vergangen. Nach einer Testinstallation hatte ich Arch (Webseite: deutsch, englisch ) auf meinen täglichen Hauptrechner gespielt (64bit). Inzwischen läuft Arch auch auf meinem Netbook (64bit), sowie auf einem lokalen Testrechner, der als Spielwiese für alle möglichen Versuche und spontanen Dummheiten herhalten muss (32bit). Alle drei Systeme laufen mit Xfce. In diesem Artikel will ich Euch einige Einblicke in meine Erfahrungen mit Arch Linux geben.

Da Arch Rolling Release ist, wird immer davon abgeraten, Arch für produktive Serversysteme zu nutzen. Das würde ich auf jeden Fall unterschreiben, ganz abgesehen davon, dass Debian im Serverbereich sowieso meine erste Wahl bleiben würde. (…) mehr…

OwnCloud 3 – Wolke im Eigenbau

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OwnCloud, die quelloffene selbstverwaltete Datenwolke, ist heute in Version 3 mit neuen Funktionen und Verbesserungen erschienen.

Seit der Version 2 im Oktober (Artikel mit weiteren Hintergrundinfos) hat sich inhaltlich einiges getan. Eine kurze subjektive Auswahl: Der neue Texteditor ist zwar noch grundlegend, sieht aber bereits sehr brauchbar aus. Neu hinzugekommen sind u.a. eine Galeriefunktion und ein Logfile-Viewer. Der neue PDF-Viewer hat bei mir manchmal noch Probleme, Dokumente korrekt anzuzeigen (Abhilfe: Breite “Page Width” wählen). Die Kalenderfunktion fühlt sich jetzt viel flüssiger an.

Wie schon in Version 2 kann man natürlich Daten auf Basis von Nutzern und Gruppen teilen, oder sie komplett in die Öffentlichkeit entlassen. (…) mehr…

Tschüss Ubuntu und danke!

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Seit 2006 war Ubuntu Linux das Betriebssystem auf meinem Rechner. Diese Zeit ist jetzt vorbei und Arch Linux (mit Xfce) hat die Nachfolge von Ubuntu angetreten.

Die Gründe für meinen Abschied von Ubuntu habe ich in einem ziemlich ausführlichen Gastartikel auf picomol.de niedergeschrieben (“Gastartikel: Abschied von Ubuntu”).

An dieser Stelle herzlichen Dank an die zahlreichen Kommentatoren dieses langen Artikels und natürlich auch an Valentin von picomol.de für die Veröffentlichung dieses Gastbeitrages. Es war eine sehr interessante Erfahrung, einen Artikel auf einer anderen Webseite zu veröffentlichen. Nicht nur wegen der Optik, sondern auch wegen der unterschiedlichen Leserschaft. (…) mehr…

Personal Firewall für Linux? Ja, bitte!

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Für einen typischen Linux-Desktoprechner in der Wohnstube ist eine Personal Firewall vollkommen überflüssig. Stimmt das wirklich?

Der typische Endbenutzer sitzt mit seinem Linux-PC hinter einem DSL-Modem, das gleichzeitig Router und Firewall ist. Weder auf der Linuxbox (auf der kein öffentlich erreichbarer Dienst läuft), noch auf der externen Firewall ist irgendein Port von außen erreichbar. Aus diesem scheinbar sicheren Szenario wird im Netz immer mal wieder gefolgert, dass eine Firewall auf dem Desktoprechner für Linux vollkommen überflüssig sei.

In diesem Artikel möchte ich Euch erläutern, warum für mich trotzdem auf jedem frisch aufgesetzten System die Installation und Konfiguration einer persönlichen Firewall eines der ersten Dinge ist, die ich erledige, bevor ich ins Netz gehe. (…) mehr…

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