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Fremdschämen mit Gottschalk

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Gottschalk 2010

Mit “GOTTSCHALK LIVE” hat sich Deutschlands beliebtester Entertainer aus freiem Antrieb auf ein fragwürdiges Niveau degradiert. Er ist zum Werkzeug geworden und wird nun in aller Konsequenz der monetären Endverwertung zugeführt.

Seit drei Folgen schleppt sich Thomas Gottschalk nun krampfhaft grinsend durch das ARD-Abendprogramm. Hatte er die hölzerne erste Folge noch augenzwinkernd als “technische Probe” abtun können, verfestigt sich langsam der Eindruck, dass “GOTTSCHALK LIVE” ein dünnes Unterhaltungssüppchen ist.

Wenn Gottschalk sagt: “Wir sind nach der Werbung wieder da“, durchzuckt es den Zuschauer, als wäre ihm ein rustikaler Holzpflock tief ins Herz eingeschlagen worden. Der Schmerz vermischt sich mit dem Gefühl ein romantischer Sonderling zu sein, der einer längst vergessenen Traumwelt nachhängt. Einer Welt, in der gutes Fernsehprogramm auch mal auf Werbung verzichten konnte, da es ja schließlich gebührenfinanziert ist. Read more »

Wow! Das neue iPhone 4S…

… kann eigentlich auch nicht viel mehr als das alte.

old telephone Wow! Das neue iPhone 4S... zdf überstunden twitter telephon satire mindestlohn irrational iphone 4s iPhone hype humor gebühren fanboy cupertino china apple Muttis Geburtstag abgesagt. Ganz umsonst. Nur wegen dem Ich-Fön. Aber dabei gewesen. No risk, no fun.

Auf allen Kanälen

OK, es ist ein bisschen schneller.  Doch nicht mal ne neue Haupt-Versionsnummer war das wert. Macht ja nix. Beim WLAN-Surfen hält es jetzt eine Stunde weniger durch. Dafür muss man jetzt nicht mehr tippen, um eine Route zu berechnen. Ein Zuruf reicht.

Trotzdem vielen Dank für all die Links zu den Livestreams, Twitter-Tags, Fanboy-Konferenzen, Ankündigungen und kurzfristigen Updates auf allen Kanälen, sei es Audio, Video oder Text (1.x und 2.0) oder Braille. Read more »

Abschied von Twitter

tweet icon Abschied von Twitter twitter tweet studi vz social media SEO myspace lebewohl daten cookie commodore 64 c64 Ich habe mein Konto bei Twitter gelöscht.

Das hatte ich einst eingerichtet, zunächst mal aus reinem Interesse (Verpasse ich etwa etwas, das andere als 4. Kulturtechnik preisen?). Und auch um den einen oder anderen Artikel zu promoten.

Doch ganz warm bin ich mit dem flüchtigen Fiep-Service nie geworden.  Ich vermute mal, man muss da schon auch ein bisschen Zeit reinstecken (und das regelmäßig), um das Netzwerk aufzubauen und bei Laune zu halten. Auf meiner Prioritätenliste stand dies nie im oberen Drittel.

Trotz meiner spärlichen Anzahl von Tweets konnte ich eine bescheidene Anzahl von “Folgern” versammeln. Auch wenn jeder zweite in irgendeiner Form so ein SEO- oder Datenfuzzi für soziale Medien war.

Natürlich hatte ich mein Passwort für Twitter nicht mehr (verschwunden in einer Gwibber-Konfiguration eines längst de-installierten Systems) und der Versuch,es via twitter.com zurückzusetzen scheiterte. Ich hatte vergessen, dass ich Twitter das Setzen eines Cookies verweigert hatte.

Nach etlichen Versuchen haben Sie mir die Funktion erst mal gesperrt, mit dem patronisierenden Hinweis, ich solle mich entspannen. So schnell bin ich dann eigentlich auch nicht reizbar, dass mich das unter Spannung setzen würde…

entspanndich twitter Abschied von Twitter twitter tweet studi vz social media SEO myspace lebewohl daten cookie commodore 64 c64

Am nächsten Tag, völlig entspannt, hat es jedenfalls geklappt. Passwort zurückgesetzt, Konto gelöscht. Schluss mit Twitter.

Ich vermute mal, dass Twitter sowieso seinen Scheitelpunkt erreicht hat und es ihm irgendwann wie Studi VZ oder MySpace gehen könnte.

Ach ja, und wie diese Tage im Netz mehrfach zu lesen ist, werden wohl bald gesponsorte Tweets unter die abonnierten gestreut. Trägt auch nicht gerade zum Wohlfühlfaktor bei.

Es poppen immer neue soziale Dienste auf. Vielleicht fragt man sich eines Tages kopfschüttelnd, wie so ein schnöder, rudimentärer  Service wie Twitter mit seiner Unzahl an gehaltlosen Kurznachrichten einmal so ein durschlagender Erfolg hatte sein können. Twitter, der Commodore 64 unter den sozialen Netzwerken…

Lebe wohl, Twitter. Ich werde Dich nicht vermissen.

Neues aus Ägyptistan

———————————————–Satire——————————————

aegypten 701 Neues aus Ägyptistan www web twitter satire internet foto facebook ägypten

[Update]Na das mit Österreich war doch gar nicht so verkehrt …[/Update]

Kommerz-Attacke auf den Ubuntu-Planeten!


(Satire)

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Bildnis des profitorientierten Bloggers (Öl auf Gimp)

Bildlizenz: Das Originalbild eines unbekannten Urhebers erschien 1919 in Odessa/Ukraine (Lizenzdetails) und unterliegt in der Europäischen Union der public domain (in etwa: Gemeinfreiheit). Das Originalbild zeigt einen fröhlichen Sowjet-Arbeiter, der in satirischer Anspielung auf die galoppierende Inflation in den sowjetisch besetzten Gebieten bettelnd auf einem Haufen wertloser Banknoten sitzt.

Die überarbeitete Bildversion (Nürnberg, 2010) entsprang dem Verlangen, einen überspitzten und bewusst unsachlichen Denkanstoß zu der emotional geführten Diskussion beizutragen, ob Publizisten von Ubuntu-orientierten Weblogs (sog. Blogs) in ihren kostenfrei zugänglichen Artikeln Webseitenverweise (sog. Hyperlinks) und Schaltflächen auf grafischen Benutzeroberflächen (sog. Buttons) auf soziale Spendendienste machen dürfen, ohne dass selbige Artikel vom Ubuntu-Planeten getilgt werden. Der Urheber des obigen Bildes behält sich alle durch die vorgenommene Adaption evtl. entstandenen neuen Rechte im vollen Umfang vor.

Wohlgesonnene Kommentare auf diesen Artikel sind willkommen. Kritische Kommentare oder Kommentare, die aus anderen Gründen der endlosen Profitgier des Urhebers entgegenstehen, werden gnadenlos und ohne Vorwarnung getilgt.

“Dieser Artikel hier ist keine Demokratie, es herrscht der Grundsatz der Willkür und der Begünstigung Gleichgesinnter zum Zwecke der Gewinnmaximierung.”

Für den uninformierten Leser seien hier zum besseren Verständnis einige Verweise auf die erwähnte Diskussion gegeben:

http://fernmannblog.wordpress.com/2010/09/05/flattr-und-opensource/
http://linuxundich.de/de/ubuntu/goodby-planet-ubuntuusers-de/
http://ikhaya.ubuntuusers.de/2010/09/01/neues-aus-dem-team-08-10-1964/#In-eigener-Sache-Flattr

Verwandte Artikel:
Rechts vor Lynx! – Knöppe bleiben wo sie sind …(Karikatur)

Linuxnetz jetzt auch via Twitter!

Seit gestern zwitschert Linuxnetz via Twitter und verbreitet Links und News aus der Welt der Open Source.

Unter dem Pseudonym linuxnetzer wurden bereits ein paar Tweets veröffentlicht. Gezwitschert wird über Ubuntu, Suse, Debian usw. und allgemeine Themen aus der Welt der IT, und das nicht nur in Deutsch, sondern z.T. auch in Englisch. In der Anfangsphase sollen neben allgemeinen tweets als Anschub immer mal wieder Links auf ältere Artikel dieses Blogs eingestreut werden. Über alle neuen Artikel wird natürlich auch auf dem Laufenden gehalten. Natürlich verfolge ich auch andere tweets und hoffe via Twitter eine neue Zielgruppe für dieses Blog zu erreichen. Dem Gezwitscher kann auch per rss feed gefolgt werden.