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Callcenter-Report (1): Das Problem der unerwünschten Anrufe

385px CandlestickTelephoneGal 192x300 Callcenter Report (1): Das Problem der unerwünschten Anrufe telephon produktforschung outbound marktforschung konsument konsum kommerz idiot datenschutz datenbank cold call callcenter agent callcenter Dies ist der erste Artikel einer dreiteiligen Serie über unerwünschte Anrufe aus Callcentern. Weitere Artikel in dieser Serie:

Callcenter-Report (2): So wird man unerwünschte Anrufe niemals los
Callcenter-Report (3): Unerwünschte Anrufe effektiv abwehren

Dieser Artikel betrachtet das grundsätzliche Problem der unerwünschten Anrufe von Callcentern (Cold Calls, outbound). Ein anderes Thema sind Kunden- oder Notfallhotlines usw., bei denen der Anruf vom Kunden ausgeht (inbound).

Die “unerwünschten Anrufe von Callcentern” werden hier verstanden als z.B. Anrufe zur Marktforschung oder Anrufe zum Abschluss eines Vertrages. Alle Anrufe also, die man nie ausdrücklich erwünscht hat und in denen der Anrufer eins von zwei Dingen will: Eure Meinung oder Euer Geld. Oder beides. Wer einmal in die Datenbank hineingeraten ist, hat es oft schwer, hartnäckige Anrufer wieder loszuwerden. Diese Artikelserie will dazu eine kleine Hilfestellung leisten.

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Wow! Das neue iPhone 4S…

… kann eigentlich auch nicht viel mehr als das alte.

old telephone Wow! Das neue iPhone 4S... zdf überstunden twitter telephon satire mindestlohn irrational iphone 4s iPhone hype humor gebühren fanboy cupertino china apple Muttis Geburtstag abgesagt. Ganz umsonst. Nur wegen dem Ich-Fön. Aber dabei gewesen. No risk, no fun.

Auf allen Kanälen

OK, es ist ein bisschen schneller.  Doch nicht mal ne neue Haupt-Versionsnummer war das wert. Macht ja nix. Beim WLAN-Surfen hält es jetzt eine Stunde weniger durch. Dafür muss man jetzt nicht mehr tippen, um eine Route zu berechnen. Ein Zuruf reicht.

Trotzdem vielen Dank für all die Links zu den Livestreams, Twitter-Tags, Fanboy-Konferenzen, Ankündigungen und kurzfristigen Updates auf allen Kanälen, sei es Audio, Video oder Text (1.x und 2.0) oder Braille. Read more »

Qtmoko auf Openmoko Freerunner

menue1 Qtmoko auf Openmoko Freerunner wlan telephon smartphone SHR qtopia qtmoko openmoko open source linux handy gta02 gps gadget freerunner e mail debian arora Kürzlich habe ich mir in einem Artikel Gedanken über die Vorteile und auch die Einschränkungen des Open-Source-Telefons Openmoko Freerunner gemacht. Heute soll es konkreter werden.

Vor ein paar Wochen habe ich Qtmok0 (v35) auf dem Freerunner installiert und ich will Euch heute meine Eindrücke zu diesem freien Betriebssystem auf dem GTA02 geben, gestützt von etlichen Screenshots.

Qtmoko basiert auf Debian und ist das stabilste System, das ich bisher auf dem Freerunner installieren konnte. Während der Versuch, Qtmoko auf SDCard zu installieren gewaltig rumzickte, funktionierte es bei der Installation in NAND ziemlich glatt.

Im Vergleich zu SHR, das zu den beliebtesten Distributionen gehört, finde ich schon mal positiv, dass Qtmoko schneller zu laufen scheint. Ich habe auch nicht damit zu kämpfen, dass ich permanent zu viele Prozesse am laufen habe. Zwar kann ich z.B. bei laufendem GPS auch ein weiters Programm öffnen, aber grundsätzlich scheint das Motto bei Qtmoko eher zu sein, dass ein Programm beim Verlassen zu schließen ist. Optisch sehr schön finde ich das Hauptmenü:

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Das Menü macht Appetit ...

Meine SIM-Karte wurde sofort erkannt, so dass ich direkt lostelefonieren konnte. Wie im letzten Artikel schon angedeutet, habe ich aber auch bei Qtmoko das kleine Problem, dass mich Anrufer z.T. nicht laut genug verstehen. Zwar gibt es auch in der GUI unter “Call Options” die Möglichkeit den Mikrophonregler höher einzustellen, einen Reboot überlebt diese Einstellung aber nicht.

Ansonsten funktioniert das Telephonieren und der SMS-Versand und -empfang out of the box.

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So wird gewählt ...

Zum Thema WLAN: Nach erfolgter Einrichtung und Verbindung läuft die WLAN-Verbindung stabil. Allerdings gibt es ein kleines Problem, wenn ich den Freerunner z.B. zum Einkaufen mitnehme und zurückkomme. Die Verbindung wird dann fälschlicherweise als “online” angezeigt. Da nutzt es auch nix, die Verbindung zu “trennen” und neu zu starten. Bis jetzt habe ich keine bessere Lösung gefunden, als das Telephon neu zu starten. Als Browser ist Arora installiert. Auf Seiten, die für mobile Geräte angepasst sind, ist Surfen OK ….

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Surfen mit Arora auf Netz10 (für mobile Geräte)

… aber auf “normalen” Seiten hält sich der Spaß in engen Grenzen….:

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Arora Browser im "Normalbetrieb"

Auch WAP gibt es, habe ich aber nicht getestet. WLAN steht, dann also das Thema E-mail. Es ist mir gelungen, 2 E-Mail-Konten einzurichten, die ich per IMAP abrufen kann. Und sogar das Senden von Mails funktioniert für einen Account bei web.de.

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Hey, ich kann sogar Emails per IMAP abrufen...

Nur mal ein kurzer Blick auf “Favoriten”. Sehr praktisch das Screenshotprogramm, was ja auf manchen Smartphones kein leichtes Unterfangen ist:

favourites Qtmoko auf Openmoko Freerunner wlan telephon smartphone SHR qtopia qtmoko openmoko open source linux handy gta02 gps gadget freerunner e mail debian arora

Meine Lieblinge ...

Während TangoGPS der Platzhirsch unter den GPS-Programmen sein dürfte, ist bei Qtmoko NeronGPS installiert. Auch Navit kann man nachinstallieren. GPS funktionierte auch out of the box. Im Bild unten hat das Programm allerdings noch keinen Fix. Unter freiem Himmel klappt das meist innerhalb einer Minute.

neron gps Qtmoko auf Openmoko Freerunner wlan telephon smartphone SHR qtopia qtmoko openmoko open source linux handy gta02 gps gadget freerunner e mail debian arora

GPS funzt auch ...

Natürlich gibt es noch viel mehr Anwendungen, die hier nicht alle erwähnt sind: Spiele, Bluetooth, Shell, Kalender, Medienplayer usw. usw.

clock Qtmoko auf Openmoko Freerunner wlan telephon smartphone SHR qtopia qtmoko openmoko open source linux handy gta02 gps gadget freerunner e mail debian arora

Zeit und Stoppuhr...

Ein kurzer Blick auf einige Systemressourcen:

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CPU-Auslastung ...

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Und was macht der Speicher ...?

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Das Dateisystem ...

top Qtmoko auf Openmoko Freerunner wlan telephon smartphone SHR qtopia qtmoko openmoko open source linux handy gta02 gps gadget freerunner e mail debian arora

Wenn das nicht TOP ist ...

Versuch eines Fazits:

Qtmoko (v35) ist bislang das beste Betriebssystem, das mir für den Freerunner begegnet ist. Natürlich muss man mit einigen Einschränkungen leben. Hin zum Standard kommerzieller Smartphones ist es noch ein gutes Stück Weg. Was Bedienkomfort und Stabilität (im Vergleich zum beliebten SHR) angeht, hat Qtmoko aus meiner Sicht klar die Nase vorn. Die Akkulaufzeit bleibt mangelhaft. Aber auch sonst muss man den Freerunner mit Qtmoko als im Entwicklungsstadium ansehen. Für ambitionierte Vieltelefonierer keine Empfehlung. Dazu ist das Gerät immer noch nur bedingt alltagstauglich.

In den letzten zwei Jahren hat sich allerdings etwas getan. Und es bleibt spannend, die Entwicklung zu verfolgen. Auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Es bleibt die Hoffnung, dass es eines Tages ein ausgereiftes Smartphone für den Endnutzer geben wird, von dem man sagen kann:

Freie Hardware, freie Software, volle Kontrolle. Alles funktioniert!

Ok, ok, ist ja schon gut. Träum weiter. Höchste Zeit abzuschalten…:

shutdown Qtmoko auf Openmoko Freerunner wlan telephon smartphone SHR qtopia qtmoko openmoko open source linux handy gta02 gps gadget freerunner e mail debian arora

Shut up and down ...

Freerunner – das “freie” Telephon

Mein Openmoko Freerunner GTA02 lag eine ganze Weile ungenutzt in der Ecke, doch jetzt habe ich das freie Handy wieder reaktiviert. Eigentlich ist der Begriff Handy unangebracht. Der Freerunner ist eigentlich ein Betriebssystem, mit dem man auch telephonieren kann.

Neo front 3 Freerunner   das freie Telephon telephon software qtmoko PR openmoko open source linux iPhone handy gta02 freerunner duden Erst mal eine kurze Einordnung für alle, die mit dem Begriff Openmoko Freerunner wenig bis nix anfangen können. Hier handelt es sich um den Prototyp eines Smartphones im Entwicklungsstadium, das auf freier Hardware und freier Software basiert. Eigentlich erst mal nur für Entwickler gedacht (was ich nicht bin).

Ziel ist es, ein (wahrhaft) freies Handy zu entwickeln. Freie Software, freie Hardware, volle Kontrolle über das Handy.

Was freie Software ist, dürfte wohl keine weitere Erläuterung brauchen. Aber was heißt nun freie Hardware? Das ist Hardware, für die auch die entsprechenden Schaltpläne und das ganzen technischen Innereien offengelegt sind.

Darauf lassen sich nun etliche Linux-Betriebssysteme installieren, u.a. Android, debianbasierte Systeme und andere. Wenn es denn gelingt. Toi, toi, toi!

Einschränkungen

Zu hoch darf man seine Erwartungen im Jahr 2011 allerdings noch nicht schrauben. Als Handy für geschäftliche Vieltelephonierer mit hoher Zuverlässigkeit ist das GTA02 sicher nicht geeignet. Diesen Anspruch erhebt es auch gar nicht, da es ja noch in Entwicklung ist und bereits eine verbesserte Folgeversion (GTA04) in der Pipeline ist. Da kann man seine 250 Euro oder so sicher besser anlegen.

Ein gewisses Maß an Frustrationstoleranz und/oder Hartnäckigkeit sind hilfreich. Gebrauchte Freerunner für Dumpingpreise von frustrierten Nutzern sind im Netz immer wieder zu finden. Auch für 10 Euro ist schon mal so ein  Ding über den Tisch gegangen…

Wenn ich so auf meine Versuche zurückblicke, die verschiedenen Betriebssysteme zu installieren, kann ich wohl sagen, dass die Mehrzahl gescheitert ist bzw. das Ergebnis nicht akzeptabel war. Allgemein gilt jedoch: Die Laufzeit der Batterie ist unzureichend und (auf verschiedenen Systemen getestet) es gibt auch immer mal wieder Probleme mit der Lautstärke. Insofern, dass der Angerufene oft ein bisschen leise bedient wird.

Die Dokumentation der verschiedenen Projekte ist nicht optimal. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass Entwicklung und Dokumentation diametrale Interessen haben icon mrgreen Freerunner   das freie Telephon telephon software qtmoko PR openmoko open source linux iPhone handy gta02 freerunner duden .

Was heute groß ist, hat einmal klein begonnen

Warum sollte man sich das also antun? Wenn das bisher Gesagte eher den Charakter eines “Bashing” haben sollte, dann ist es jetzt an der Zeit einen positiven Ausblick zu wagen.

Nicht alles, was klein und unvollkommen beginnt, wird einmal etwas Großes. Aber alles, was groß ist, hat einmal klein begonnen. Als Beispiel könnte man Wikipedia nehmen. Vielleicht kann man sich in der Zukunft mal gar nicht mehr vorstellen, wie es wäre, kein wahrhaft freies Smartphone zu haben.

Ein voll entwickeltes und für den Endnutzer akzeptabel zu bedienendes “freies Smartphone” ist eigentlich ein Traum.

Einen Jailbreak für den Freerunner gibt es nicht (per Definition). Einbrechen kann man schließlich nur bei dem, der seine “Assets” vor anderen mit dicken Türen und Schlössern verbergen will – zu seinem eigenen egoistischen Vorteil. So ein geschlossenes Konzept schafft Arbeit für Hacker, Rechtsanwälte und PR-Menschen, die sich eine Schlacht um den Status Quo liefern.

Die Offenlegung von Software und Schaltplänen und die darauf aufbauenden freien Systeme ermöglichen eine weitgehende Kontrolle über die eigenen Daten. Mit Ausnahme der Provider-abhängigen Verbindungs- und Standortdaten natürlich.

Der Unterschied zwischen Ei.Phon und Freerunner ist wie der zwischen Duden und Wikipedia. Tut mir Leid lieber Duden, dass ich Dich für diesen hinkenden Vergleich heranziehe, den Du nicht verdient hast.

In einem Folgeartikel werde ich eine Bilderserie über Qtmoko auf GTA02 veröffentlichen, damit Ihr einen Eindruck bekommt, was das Freerunner heute schon kann.

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