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Max-Morlock-Stadion – “Unser Stadion ist keine Nutte”

Bevor ich mich anfange in diesem Artikel aufzuregen (und zwar so richtig), möchte ich gerne die Nicht-Nürnberger erst mal informieren, um was es geht.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1954, als der 1. FC Nürnberg mit Max Morlock einen großartigen Fußballer hervorbrachte, der im WM-Finale den 1:2 Anschlusstreffer gegen die Ungarn erzielt hat und damit entscheidenden Erfolg am WM-Titel der Deutschen hatte (Endstand 3:2).

Seit vielen, vielen Jahren ist bei einigen Fans deshalb der Wunsch entstanden, das Nürnberger Stadion in “Max-Morlock-Stadion” umzubenennen. Der Verein hat das bis jetzt immer abgelehnt. Denn wenn ein Stadion heutzutage nicht Pampers-Arena, Kloster-Frau-Melissengeist-Stadion oder Dany-plus-Sahne-von-Danone-Kampfbahn heißt, dann kostet das den Verein einen Haufen Geld, das man nicht mehr für ein Leihgeschäft dritten Grades über einen tiefstehenden, 17-jährigen 10er aus Burundi ausgeben kann. (...) mehr...

Überzüchtet dreinblickende Hochleistungszombies

Die olympischen Spritz- und Schluckspiele überzüchtet dreinblickender Hochleistungszombies sind wieder mal in vollem Gange.

Und alle hocken vor der Glotze, während sich die Mucki-Schwimmer in der Kloake von Rio die Salmonellen holen. Man muss sich nur mal die Entwicklung der Tennisspielerinnen ansehen: was waren das noch für Zeiten, in denen eine Chris Evert zierlich auf dem Platz herumtütelte. Der hätte man am liebsten noch das Handtuch in die Kabine getragen. Damit sie nicht vor Schwäche aus den Latschen kippt. (...) mehr...

Die ungesunde Seite der Fußball-EM

Bratwurst, Bier und Bauchparade – beim Passivsport an deutschen Grills dreht sich im Moment alles nur noch um eine Frage: Werden Jogis Jungs mit ihren Millionärshaxen in Frankreich besser zutreten können als die anderen Loser in Europa?

Sport ist gesund. Dies mag für die privilegierten Gladiatoren auf dem Rasen gelten (es sei denn, ein übermotivierter Gegner schlitzt ihnen mit einem soliden Tackling von hinten die Wade auf).

Cartoon von Jos F.

Das passive Millionenheer sitzender Zuschauer auf dem ganzen Kontinent hingegen verwandelt sich während des laufenden Spiels in ein Kollektiv bewegungsloser Konsumenten. Anders gesagt: Selten treiben Europäer weniger Sport als während eines EM-Spiels der eigenen Mannschaft. (...) mehr...

Steuerflüchtling Beckenbauer wird 70

Zu Ehren der “Lichtgestalt” Franz Anton Beckenbauer wird am Sonntag abend in der ARD ein aalglattes, unkritisches Stück GEZ-Fernsehen in die ballverliebten Hirne der Republik gesendet.

So oder ähnlich sehen es jedenfalls einige Medien, die die “Doku” vorab sehen konnten. Von einer devoten Doku redet z.B. die TAZ und kritisiert, dass die Schattenseiten des Fußballers, Trainers und Funktionärs Franz B. nur ungenügend berücksichtigt sind, nämlich u.a. …

  • dass Beckenbauer seit 2012 als Lobbyist die Rolle des russischen Erdgases (geführt von der zwielichten GAZPROM) in Europa populärer machen soll
  • dass Beckenbauer trotz Brille und klarem Verstand in Katar irgendwie keine Sklaven sehen können wollte
  • dass Beckenbauer bei der WM-Vergabe 2006 im FIFA-Modus mit kreativer Motivation die Strippen gezogen haben soll
  • Soweit ist das alles gut und richtig. (...) mehr...