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Open-Source-Kraut-und-Rüben-Artikel (12)

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Kleine Geschichten aus der Welt quelloffener Software. Heute mit einem Serverumzug, der in der Captchafalle endet, der Aufforderung zum Prüfsummenblues und dem obligatorischen Rant über die Hefenudel unter den Browsern.

So ein Serverumzug läuft wohl nie ohne irgendwelche Problemchen ab. Super nervig ist es, wenn man eine neue IP hat und feststellt, dass der Postfix-Mailserver bereits auf einigen Blacklists steht, auch wenn man noch gar keine Mails versandt hat und dass sich Leute über Spam beschwert haben. Zu einem Zeitpunkt, als man die IP noch gar nicht hatte und offenbar jemand anderes mit der IP Murks betrieben hat. (...) mehr...

Videobearbeitung mit Kdenlive

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Für meinen Kurzfilm Never go to Nuremberg stand ich nach dem Dreh erst mal vor der spannenden Frage, mit welcher Software ich den Film schneiden soll.

Vor 2006, also noch zu meinen Windows-Zeiten, hatte ich eigentlich recht viel Videoschnitt gemacht. „Freie“ Programme für Windows waren zwar recht grundlegend, liefen aber doch meistens stabil.

Nach meinem Umstieg auf GNU/Linux war das Interesse an Videoschnitt dann etwas abgeflaut. Und das hatte sicher auch damit zu tun, dass Videoeditoren für Ubuntu & Co damals noch nicht so ganz zufriedenstellend funktionierten. Denn Videobearbeitung ist eine komplexe Angelegenheit und eine Software dafür zu entwickeln, gehört sicher zu den schwierigeren Aufgaben, die sich für eine ehrenamtliche Open-Source-Community stellen. (...) mehr...

Abschied von Linux Mint

Während die Vorgänger Arch Linux und (zuvor) Ubuntu Linux jeweils ein paar Jahre auf der Platte waren, verabschiede ich mich von Linux Mint binnen Jahresfrist. Auf meinem Hauptrechner ist Linux Mint Vergangenheit und wer die Nachfolge angetreten hat, verrate ich weiter unten.

Nun ist es nicht so, dass es irgendwelche schwerwiegende Gründe gab, Linux Mint von der Platte zu putzen. Wo vor einigen Jahren Debian noch zu geekig war, hat Ubuntu die einfache Bedienbarkeit hinzugefügt. Was im Laufe der Jahre leider auch mit einer starken Kommerzialisierung einherging. Hier betrat Linux Mint die Bühne, stutzte dem Ubuntu-Kommerz die Flügel und war plötzlich der knuffig-sympathische Typ, der Bedienbarkeit und die Orientierung am Nutzer gut vereinte. (...) mehr...

HTTP 301 und die Vorratsdatenspeicherung

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In der Diskussion um die Vorratsspeicherung hört man immer wieder das Argument „Wer nichts zu verbergen hat, braucht auch nichts zu befürchten.“. Am Beispiel eines simplen Redirect (HTTP response status code 301) wird jedoch deutlich, wie wenig Kontrolle auch ein „anständiger“ Bürger darüber hat, welche Seiten bzw. Medien er eigentlich anfordert.

Für Webseitenbetreiber mit Zugriff auf die Datei htaccess (Apache Webserver) ist es nämlich ein leichtes, jeden Besucher auf eine beliebige (auch externe) Seite umzuleiten. Auch auf Seiten, die ein Nichts-zu-verbergen-haber lieber nicht auf Vorrat mit seinem Namen in Verbindung gebracht sehen will. (...) mehr...

Open-Source-Kraut-und-Rüben-Artikel (11)

tux-open-source-kraut-und-rueben

Heute mit ernüchternden Firefox-OS-Erfahrungen, kopfschüttelndem JavaScript-Frust und der Binsenweisheit, dass Mail-Verschlüsselung mit GnuPG nur dann Sinn macht, wenn man das Passwort noch hat.

Warum mein Handy mit Firefox OS inzwischen in der Schublade liegt

Vor einigen Monaten habe ich mir ein ZTE Open C mit dem Betriebssystem Firefox OS zugelegt. Und nach den ersten Tests war ich damit eigentlich auch ganz zufrieden. Inzwischen liegt das Gerät in der Schublade und ich traue es mich nicht mal mehr für einen Zehner auf ebay zu verkaufen. No way.

Der erste Grund ist, dass es bei Telefonaten immer wieder zu Verzögerungen bei der Sprachübertragung kam (...) mehr...