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Blumendraht und Tesafilm: Kopfhörer für 2 Euro

Einen offenbar nicht mehr topaktuellen, aber qualitativ guten Kopfhörer konnte ich am Wochenende auf dem Nürnberger Trempelmarkt (größter Flohmarkt der Bundesrepublik) erstehen.
headphone1 300x207 Blumendraht und Tesafilm: Kopfhörer für 2 Euro trempelmarkt tesa quantensprung nürnberg musik kopfhörer headphones flohmarkt audio

Für 2 Euro (“Ja klar, hab ich getestet – der funktioniert!“) sah das Ding nicht schlecht aus, und es kam wie es kommen musste: Das Teil funktionierte nur auf einem Ohr.

Nachdem ich den Kopfhörer auf beiden Seiten zerlegt hatte, gelang es mir, mit trial and error (ich stufe mich nicht als Hardware-Helden ein) und mit einem Stück von mir ent-isoliertem Blumendraht (und jeder Menge Tesafilm) den Verursacher der Tonstörung zu überbrücken und den am offenen Herzen operierten Patienten wieder zu schließen (Tesa ist eine tolle Erfindung!).

Mein -sicher nicht lehrbuchmäßig durchgeführter- technischer Eingriff bescherte mir nun ein echtes Stereo-Hörerlebnis in einer neuen Dimension.

Wow! Im Gegensatz zu meinen MP3-Player-Stöpseln war das Hören von Musik für mich plötzlich ein Quantensprung-Erlebnis.

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Ich bin ein "ISP KH-40"

Meine Recherche nach dem Modell (Scroogle, Ebay, …) führte allerdings zu keinen aufschlussreichen Ergebnissen und verlief im Sande. Wahrscheinlich ist das Ding schon zu alt (oder ich bin zu doof zum scroogeln). An den Seiten hat der Kopfhörer mit der Bezeichnung “ISP KH-40″ (ISP Technologies?) manuelle Regler für Lautstärke und Tonhöhe.

Sachdienliche Hinweise, die zur Identifizierung des Kopfhörers führen, werden gerne in den Kommentaren entgegengenommen.

Sehr geehrter Herr Shuttleworth …

… merken Sie was?

ER plädiert für Gnome! Hier führt der Weg lang. Mit Unity wird das nix!

gnome1 Sehr geehrter Herr Shuttleworth ... unity ubuntu shuttleworth ozelot oneiric ozelot oneiric nürnberg gott gnome

Gnome ist der Weg! (gesehen in: Nürnberg)

Wir fahren auf der Autobahn (Fotos)

Auf der Autobahn, irgendwo in Franken…

windkraft 700 Wir fahren auf der Autobahn (Fotos) windkraft unterfranken regenbogen photo nürnberg kraftwerk gimp foto autobahn auto

Wir fahren fahren fahren,
auf der Autobahn.
Die Fahrbahn ist ein graues Band,
mit weißen Streifen, grüner Rand.”

mann auf bruecke 700 Wir fahren auf der Autobahn (Fotos) windkraft unterfranken regenbogen photo nürnberg kraftwerk gimp foto autobahn auto

Jetzt schalten wir das Radio an
und aus dem Lautsprecher klingt es dann:
Wir fahren
auf der Autobahn..”

aus: Kraftwerk (“Autobahn”)

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Déjà-vu der Grauhaarigen

Nürnberg – 18.3.2011

Rund 1500 Menschen haben am Freitag vor der Nürnberger Lorenzkirche für die Abschaltung von Atomkraftwerken protestiert.

Mit einer Schweigeminute gedachten die Menschen zu Beginn der Veranstaltung den Opfern der Naturkatastrophe und des Reaktorunglücks in Fukushima (Japan).

PIC 0006 600 Déjà vu der Grauhaarigen windkraft wackersdorf ukraine tutti frutti tschernobyl strauß solar politik nürnberg lorenzkirche japan grüne grün GAU fukushima demonstration deja vu atomkraft atom akw 1986

Gekommen waren Vertreter vieler politischer Gruppierungen, u.a. Grüne, SPD, Linke und Piraten. Schwarz-gelbe Symbolik war dagegen einzig durch das Atomsymbol auf Protestplakaten auszumachen. Dass man das farblich korrespondierende politische Pendant vergebens suchte, wunderte kaum. Schließlich waren deren Vertreter in Bund und Land (gemeinsam mit der Atomindustrie) die Hauptzielscheibe der Demonstranten.

PIC 0002 Déjà vu der Grauhaarigen windkraft wackersdorf ukraine tutti frutti tschernobyl strauß solar politik nürnberg lorenzkirche japan grüne grün GAU fukushima demonstration deja vu atomkraft atom akw 1986

Während viele Demonstrationen ja oft eine tendenziell homogene Struktur aufweisen, war dies am Freitag in Nürnberg anders. Menschen, die gewöhnlich als bürgerliche Mitte bezeichnet werden, waren ungewöhnlich stark vertreten. Auch Kinder waren dabei, ein ungewöhnlich hoher Anteil von Menschen jenseits der 40, darunter auch etliche Senioren mit grauer Haarpracht.

Das ist sicher keine sensationelle Erkenntnis, zumindest für all jene unter uns, die die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986 miterlebt haben, und die nicht vergessen haben, welche enorme Protestwelle es damals in West-Deutschland gab. Auch damals erfasste die Empörung weite Teile des bürgerlichen Spektrums der bundesdeutschen Gesellschaft, die ansonsten (mit Ausnahme des Urnengangs) kaum als politischer Faktor in Erscheinung trat, und denen Arbeit und Familie genug Aufmerksamkeit abverlangten.

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Das traumatische anmutende Déjà-vu eines möglichen Super-GAUs treibt heute auch viele ältere Menschen auf die Palme – und auf die Straße. Hatten sie Tschernobyl doch für einen einmaligen Ausrutscher gehalten, der der Misswirtschaft einer untertechnisierten und monokulturell-stalinistischen Ideologie zugeschrieben werden konnte. In Ländern wie Deutschland (Japan, Frankreich, USA) konnte sich sowas ihrer Meinung nach nicht ereignen.

Der Faktor Zeit und die Mühlen des Alltags haben die Ängste von 1986 bei vielen in den Hintergrund treten lassen. Aber vergessen haben sie Tschernobyl nicht.

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Die einen kämpften im Ausklang der 80er Jahre an der Anti-Atom-Front gegen Franz-Josef Strauß und seine Wasserwerfer gegen die geplante atomare Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Der andere (bürgerliche) Teil zog sich stufenlos auf das Sofa zurück und glotzte künftig “Tutti Frutti“. Deutschland war schließlich nicht Tschernobyl. Deutschland hatte die sichersten Atomkraftwerke der Welt.

Jetzt, nach Fukushima, treffen sie sich alle wieder. Doch diesmal ist es anders. Viele sind inzwischen als Lehrer, Professoren, Ingenieure, Politiker oder in irgendeiner anderen Form als Multiplikatoren ein integraler Bestandteil der Gesellschaft geworden.

Nach Tschernobyl hatten viele der Atomkraft eine zweite Chance gegeben. Man darf gespannt sein, ob sich die Endvierziger in der Mitte der Gesellschaft in den nächsten drei Monaten erneut auf ihre Sofas zurückziehen werden, um der Atomkraft eine dritte Chance zu geben…

Testfahrt: Routenplaner mit TangoGPS

Gestern war ich als Beifahrer mit dem Auto unterwegs, um den Routenplaner von TangoGPS zu testen. Als GPS-Empfänger verwende ich das Openmoko Freerunner mit SHR als OS. TangoGPS läuft auf Ubuntu, gebootet von SD-Card auf einem Asus EeePC 1005PX. Mal sehen, ob ich meinen Fahrer vom Nürnberger Norden bis zum Fürther Rathaus bringen kann…

freerunner gps 300x155 Testfahrt: Routenplaner mit TangoGPS ubuntu Testfahrt tangogps ssh routenplaner puppeee planetuu OSM opnemoko openstreetmap open source nürnberg netbook navigation navi linux gta02 gps fürth freerunner eeepc auto asus 1005PX

EeePc 1005PX und Openmoko Freerunner GTA02

TangoGPS und der Routenplaner würden zwar auch auf dem Freerunner ohne weitere Hardware laufen. Doch die Akku-Laufzeit des Freerunner ist ja bekanntlich eines der großen Mankos des Open-Source-Telefons. Deshalb wird das Gerät in diesem Setup zum reinen GPS-Empfänger degradiert. Mit dem 1005PX kann ich mit ca. 6 Stunden Laufzeit rechnen und komme als Beifahrer auch noch in den Genuss eines 10-Zoll-Displays. Welches Navi hat das schon?

Navigation unter Linux

Meine Suche nach einer praktikablen Lösung für einen Routenplaner unter Linux hatte natürlich unweigerlich zu Navit geführt. Wer sich für Navigation unter Linux interessiert, sollte auf jeden Fall einen Blick darauf werfen. Persönlich fand ich Navit nicht gerade intuitiv zu installieren bzw. zum Laufen zu bringen, obwohl das ausführliche Wiki detaillierte Unterstützung anbietet. Auch wenn er wesentlich einfacher gestrickt ist und bei weitem nicht an die Vielfalt der Funktionen von Navit heranreicht, habe ich mich für diese Testfahrt für den Routenplaner von TangoGPS entschieden.

Routenplaner mit TangoGPS

Im Dezember hatte ich bereits das Programm TangoGPS (mit OpenStreetMap) für Linux vorgestellt. In diesem Artikel findet ihr auch Hinweise zum grundsätzlichen Setup von TangoGPS. Meine Erfahrung mit diesem Programm ist sehr gut. TangoGPS ist leicht zu installieren und läuft sehr stabil. Und es hat einen Routenplaner mit zweidimensionaler Darstellung. Auf den ersten Blick kommt er zwar, na ja, etwas rudimentär daher. Die Entwickler bezeichnen den Routenplaner als “experimentell”. Meine Erwartungen sind also nicht zu hoch geschraubt. Solange es funktioniert, soll es mir Recht sein…

Vorbereitungen

Den Freerunner schließe ich über USB an (seine interne IP ist i.d.R. 192.168.0.202) und konfiguriere das auf dem Netbook neu hinzugekommene Interface (hier: eth1) so, dass es im selben Netzwerk liegt (z.B. als 192.168.0.203).

round@about:$ ifconfig eth1 192.168.0.203

Dann logge ich mich mit ssh auf dem Freerunner ein und starte GPS mit:

moko:$ fso-gpsd

Auf dem EeePc wird TangoGPS noch so konfiguriert, dass es den GPS-Dienst mit der IP 192.168.0.202 auf Port 2947 erkennt. Rund eine Minute später steht die Verbindung und das Setup ist erfolgreich beendet.

config gpsd Testfahrt: Routenplaner mit TangoGPS ubuntu Testfahrt tangogps ssh routenplaner puppeee planetuu OSM opnemoko openstreetmap open source nürnberg netbook navigation navi linux gta02 gps fürth freerunner eeepc auto asus 1005PX

Zur Erstellung der Route mit TangoGPS braucht man eine Internetverbindung. Die Route lasse ich mir also schon vor dem Start berechnen, da ich im Auto kein Verbindung ins Netz habe. Mit einem Klick auf die Karte komme ich über “ways and routes” und dann “get route” zum Menü der Routenplanung (Bild unten) und lege den Startpunkt durch die Option “GPS”fest. Für den Zielpunkt wähle ich “Pick”, navigiere auf der Karte zum Ziel und klicke darauf. Als Dienst wähle ich yournavigation.org, ein freier Routenplaner mit Kartenmaterial von OpenStreetMap. Es dauert ein paar Sekunden, bis die Route berechnet und auf der Karte eingetragen ist.

pick route Testfahrt: Routenplaner mit TangoGPS ubuntu Testfahrt tangogps ssh routenplaner puppeee planetuu OSM opnemoko openstreetmap open source nürnberg netbook navigation navi linux gta02 gps fürth freerunner eeepc auto asus 1005PX

Auf der Straße

Der Freerunner GTA02 braucht ca. 2 Minuten, um das GPS-Signal brauchbar einzuordnen. Mit aktivierter Autozentrierung lotse ich meinen Fahrer entlang der geplanten Route (im Bild unten: grüne Linie). Norden ist immer oben, man muss also schon ein räumliches Vorstellunsvermögen haben, da sich die Karte nicht automatisch in Fahrtrichtung ausrichtet. Unsere tatsächlich gefahrene Route ist im Bild rot angezeigt, unsere Position und die Fahrtrichtung werden durch den blauen Kreis dargestellt. Links oben im Eck wird die Geschwindigkeit angezeigt. Vom Nürnberger Norden bis zum Rathaus in Fürth verläuft die Navigation ohne Probleme.

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Routenplaner mit TangoGPS

Fazit

Wenn die ellenlange Vorbereitung erfolgreich war, lässt es sich mit Beifahrer recht brauchbar navigieren. Eine Option für den täglichen Gebrauch ist dieses Setup trotzdem nicht. Dafür ist es einfach zu experimentell und umständlich. Aber wenn man kein Navi hat und samt Beifahrer in eine fremde größere Stadt fährt, hat der Routenplaner von TangoGPS durchaus seine Berechtigung.

Und schließlich kann man den Routenplaner auch direkt auf dem Freerunner laufen lassen. Eine Stromversorgung über den Zigarettenanzünder ist erhältlich (habe ich aber nicht) und dann auch empfehlenswert. Aber alleine schon deshalb, um in den Genuss eines Navis mit 10-Zoll-Display zu kommen, war es den ganzen Spaß auf jeden Fall wert…

Nürnberg im Wandel der Monate (Fotos)

Auf dieser Seite sehen Sie Bilder von Nürnberg in verschiedenen Monaten des Jahres. Die Fotos wurden aufgenommen von derselben Stelle der Nürnberger Burg. Zur Vergrößerung bitte anklicken.

Nürnberg, Januar 2012

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Blick von der Nürnberger Burg - Januar 2012

Nürnberg Dezember 2011:

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Nürnberg Oktober 2011:

nuernberg oktober 2011 blick von burg1 1024x727 Nürnberg im Wandel der Monate (Fotos) photo nürnberg mittelfranken januar franken foto burg bild architektur

Blick von der Nürnberger Burg - Oktober 2011

Nürnberg Januar 2011:

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Blick von der Nürnberger Burg Januar 2011

Nürnberg trägt Ubuntu!

Der Höhepunkt des 19. Nürnberger Anwendertreffens der Ubuntu-Freunde war ohne Zweifel die Verteilung der speziell angefertigten Polo- und Sweat-Shirts. Zu diesem Anlass waren am Freitag (14.1.2011) im Parkrestaurant des TSV 04 Feucht rund 20 Anhänger der benutzerfreundlichen Linux-Distribution zusammengekommen.

anwendertreffen nuernberg 1 600 Nürnberg trägt Ubuntu! unix ubuntuusers ubuntu suse streamin ruby nürnberg linux konferenz franken feucht design debian anwendertreffen

Nach wochenlanger Diskussion hatten sich die fränkischen Ubunteros auf ein Design geeinigt, auf dem neben dem Logo von Ubuntu auch die eigens angelegte URL für die Hauptseite der Nürnberger Anwendertreffen erstrahlt: www.ubu-n.de.

Meist gibt es auf den monatlichen Treffen einen Vortrag (oder mehr). Dieser (“Einführung in Ruby“) fiel am Freitag kurzfristig aus. Dafür blieb aber zwischen Salat, Pommes und Hefeweizen mehr Zeit für die vielen informellen Gespräche zu allen Themen rund um Linux. Auch wenn sich primär alles um Ubuntu dreht, sind Nutzer von Suse, Debian oder anderen Linuxrichtungen auf den Anwendertreffen immer willkommen.

Nach der euphorischen Aufbruchssphase in den Jahren 2006/2007 (Video des 1. Anwendertreffens November 2006) war der Zuspruch zu den Anwendertreffen z.T. zurückgegangen – momentan sieht es so aus, als würde das Interesse wieder ansteigen. Unter den “alten Gesichtern” äußerten einige ihr Bedauern darüber, dass einige Mitglieder aus der Gründungsphase komplett von der Bildfläche verschwunden bzw. gar verschollen sind (“Nasenbär, wo bist Du?“).

anwendertreffen nuernberg 2 600 Nürnberg trägt Ubuntu! unix ubuntuusers ubuntu suse streamin ruby nürnberg linux konferenz franken feucht design debian anwendertreffen

Zunächst mal nur angedacht wurde die Durchführung einer besonderen Veranstaltung zu “5 Jahre Ubuntuusers Nürnberg” im November 2011. Ob hier ein Event mit Vorträgen stattfindet und/oder einer Feierveranstaltung stattfindet, werden die nächsten Treffen zeigen. Weitere spontane Schlagwörter für eine solche Veranstaltung waren “Streaming” und “Konferenzschaltung”, evtl. auch in Zusammenarbeit mit anderen Ubuntugruppen.

Die Nürnberger Anwendertreffen finden regulär an jedem 2. Freitag des Monats in ungezwungener Atmosphäre statt. Vom Einsteiger bis zum Profi sind alle willkommen. Wer Lust bekommen hat, auf ein Treffen zu kommen, informiert sich am Besten über den Thread oder wendet sich an einen der direkten Ansprechpartner nobby0866ba, Christian1972 (Hilti) oder sudo-1.

9. Ubuntu Anwendertreffen Nürnberg
Ubuntu Anwendertreffen (Deutschlandkarte)

Missratene Schlagzeilen (2): FCN, Spiegel, Osnabrücker Nachrichten

(12.1.2011) Gestern hatte ich noch die Befürchtung geäußert, dass die “Generation YouTube” Einzug in die großen Online-Redaktionen hält und zwei verkorkste Schlagzeilen präsentiert. Vielleicht liegt es ja nur daran, dass ich nun mit geschärftem Blick surfe. Denn prompt bin ich heute schon wieder fündig geworden:

Wie jeder weiß, ist der 1. FC Nürnberg der beste Fußballverein aller Zeiten, hat die besten Fans in der Milchstraße und wird nur wegen einer Verkettung unglücklicher Umstände nicht jedes Jahr Meister und Pokalsieger. Doch dies könnte sich ändern, denn der Club hat offenbar einen Neuzugang zu vermelden. Er steht sogar schon auf dem Platz und heißt “Entscheidend”. Wie anders könnte man sonst die folgende Schlagzeile interpretieren:

fcn Missratene Schlagzeilen (2): FCN, Spiegel, Osnabrücker Nachrichten spiegel spaß satire redaktion rechtschreibung osnabrück nürnberg journalismus humor fun fcn fair use deutsch
Den Vornamen des Herrn Entscheidend werden wir nie erfahren. Denn wahrscheinlich war gemeint, dass es entscheidend sei, was auf dem Platz passiert. Oder dass die Entscheidung auf dem Platz fällt. Oder liegt. Oder so ähnlich.

Dass man beim Spiegel weiß, dass man “Deutschland” nicht mit “ö” schreibt, davon gehe ich mal feste aus. Insofern will ich mal nicht so sein. Diese Schlagzeile geht deshalb als gewolltes Stilmittel durch:

spiegel Missratene Schlagzeilen (2): FCN, Spiegel, Osnabrücker Nachrichten spiegel spaß satire redaktion rechtschreibung osnabrück nürnberg journalismus humor fun fcn fair use deutsch

Auf den Tastaturen der Osnabrücker Nachrichten sind offenbar die Gedankenstrich-Tasten defekt und funktionieren nur manchmal. Um einen Gedankenstrich vor den belgischen König zu setzen, reichte es in der Meldung des Tages nicht. Für flämische Nationalisten schon:

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Auch am Friedensprozess will sich die Bindestrichtaste nicht beteiligen und will sich nicht als linguistischer Blauhelm zwischen Frieden und Streit stellen:

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Wer also noch ‘ne alte Tastatur im Keller hat, die er nicht mehr braucht: Nix wie ab zum Postamt damit!

OpenSUSE Conf 2009 in Nürnberg : LinuxNetz ist dabei!

Vom 17. – 20 September 2009 treffen sich  Anwender und Entwickler im mittelfränkischen Nürnberg zur ersten OpenSUSE Konferenz.

Teilnehmer der Konferenz werden u.a. die Möglichkeit haben, an Workshops teilzunehmen, virtuelle Kontakte real kennenzulernen und aktiv die Entwicklung der Linuxdistribution voranzutreiben.  Am 19. September (Software Freedom Day) findet zudem ein Offener Tag für Einsteiger in Linux statt. (Programm 17. – 20.9.2009). Die Teilnahme an der Konferenz ist frei und erfordert eine Registrierung.

Der Ort für die Konferenz ist nicht zufällig gewählt. Schließlich begann die Geschichte von SUSE einst im Großraum Nürnberg, wo – so heißt es – einst drei Studenten SUSE ins Leben gerufen hatten . Inzwischen ist OpenSUSE ein von Novell (in Deutschland mit Sitz in Nürnberg ) gefördertes Projekt mit weltweiter Bedeutung.

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Sinwellturm in Nürnberg: (Bild Lizenz: Gnu Free Document License)

LinuxNetz wird an der Konferenz zumindest an einem Tag teilnehmen. Geplant ist natürlich einen Bericht in Wort und Bild zu erstellen und evtl. sogar einige Interviews (Video oder Audio) zu führen.  Nachdem ich an einigen Ubuntu-Veranstaltungen teilgenommen habe, bin ich gespannt darauf, eine andere Community kennenzulernen und freue mich sehr darauf.