Bis vor kurzem war “Cloud Computing” eines der unabdingbaren Buzzwords, das in jedem Vortrag vorkommen MUSSTE, der irgendwas mit IT zu tun hatte. Im Sog der PR-Posaunen bahnte sich ein scheinbar nie endender Schwall privater Daten seinen Weg auf die megagroßen Server in einem fremden Land.
Die Abschaltung des “Filesharers” Megaupload ist eine harte Zäsur, nach der viele Menschen überdenken dürften, ob es wirklich Sinn macht, seine Daten irgendeinem anonymen Hanswurst zu überantworten, der sich am Ende mit einer Schrotflinte in einem Panikraum verschanzt.
Natürlich scheint das Geschäftsmodell von Megaupload in erster Linie gewesen zu sein, Strukturen zu schaffen, die den illegalen Austausch “geschützter” Daten begünstigten. Der offiziellen Lesart zufolge war es ein Dienst, der dem Speichern und Teilen legaler Daten dienen sollte. Und nicht wenige nutzten den Dienst tatsächlich dafür, persönliche Filmchen, Fotos und Dokumente zu speichern und mit Freunden zu teilen. Megaupload ist jetzt Vergangenheit. Und damit sind auch alle legal gespeicherten Daten futsch und zudem in den Händen einer dritten Partei. Read more »

Artikel