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Suchbegriffe der Woche

“Jeder Blog bekommt die Leser, die er verdient” (Verfasser unbekannt)

ryanlerch thinkingboy outline Suchbegriffe der Woche suchmaschine suchbegriffe linux humor google fun Die Wege der Suchmaschinen sind manchmal unergründlich – und auch die Suchbegriffe, mit denen sie gefüttert werden. Hier sind einige Begriffe, mit denen dieses Weblog in dieser Woche gefunden wurde.

Manche meiner Leser scheinen einen fiesen Charakter zu haben (das liegt wahrscheinlich auch an diesem fiesen Blog):

fiese dateien Suchbegriffe der Woche suchmaschine suchbegriffe linux humor google fun

In den unendlichen Weiten des Internet lebt anscheinend die eine oder andere einsame Seele, die niemanden zum Reden hat…

ich sag was Suchbegriffe der Woche suchmaschine suchbegriffe linux humor google fun

Andere stranden hier, weil sie ganz individuellen Kontakt mit Linux pflegen wollen….

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…anderen ist das zu wenig und sie möchten den Pinguin immer ganz nah am Herzen Hosenträger tragen…

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Modulverwaltung unter Linux

sivvus tools big Modulverwaltung unter Linux vfat ubuntu treiber rmmod planetuu modules.dep module modprobe modinfo lucid lynx lucid lsmod lpic 202 lpic 2 lpic linux insmod FAT depmod blacklisting Module sind Vermittler zwischen Hardware und dem Kernel des Betriebssystems. Ihre Aufgabe ist es, die gewünschte Funktion der Hardware sicherzustellen.

Dieser Artikel versucht einen grundlegenden Einblick in die Organisation und Verwaltung von Modulen unter Linux zu geben. Mit Linux-Distributionen wie Ubuntu gibt es zwar meist keine Probleme mit Modulen (Windows: “Treiber”). Denn Module werden heutzutage bei  modernen Linux-Systemen automatisch ge- und entladen, ohne dass der Benutzer groß damit behelligt würde.

Trotzdem wird wahrscheinlich jeder Linuxnutzer irgendwann einmal auf ein Problem mit Modulen stoßen.

Früher war es oft ein Gefrickel, Abhängigkeiten von Modulen manuell zu erfüllen. Denn oft brauchen Module weitere Module, damit sie ihre Aufgabe erfüllen können. modprobe ist ein aktueller Befehl, um Module zu laden und zu entladen. Er setzt auf dem alten Befehl insmod auf. Zusätzlich erkennt er aber die Abhängigkeiten automatisch und kann diese mit berücksichtigen. Benötigt ein Modul weitere Module, so werden diese erkannt und automatisch geladen, und zwar vor dem eigentlichen Modul.

Module und Abhängigkeiten

Die Abhängigkeiten der einzelnen Module sind in der Datei…

/lib/modules/<kernelversion>/modules.dep

…festgelegt, wobei <kernelversion> natürlich durch die aktuelle Kernelversion ersetzt werden muss. Diese lässt sich ganz einfach herausfinden mit uname -r:

uname -r
2.6.32-25-generic

modprobe ruft modules.dep auf, um die Abhängigkeiten zu erfahren, die vor dem eigentlichen Modul geladen werden müssen. Links steht jeweils das Modul, hinter dem Doppelpunkt die zusätzlich benötigten Abhängigkeiten. Ein Blick in diese Datei (Auszug) zeigt …

$ cat /lib/modules/2.6.32-25-generic/modules.dep | grep fat
kernel/fs/fat/fat.ko:                             # Zeile 1
kernel/fs/fat/vfat.ko: kernel/fs/fat/fat.ko       # Zeile 2
kernel/fs/fat/msdos.ko: kernel/fs/fat/fat.ko      # Zeile 3

…dass das Modul vfat abhängig von dem Modul fat ist (Zeile 2).  Und auch das Modul msdos braucht fat (Zeile 3).  Alle auf dem System verfügbaren Module sind in modules.dep gelistet, auch solche Module, die keine Abhängigkeiten haben (Beispiel Zeile 1: fat).

Um vfat und seine Abhängigkeiten zu laden genügt:

modprobe vfat

Erst wird fat (werden alle Abhängigkeiten) geladen, dann vfat (das eigentlich zu ladende Modul). Um vfat wieder zu entladen, nutzt man die Option -r:

modprobe -r vfat

Mein Mausmodul psmouse hängt nicht von anderen Modulen ab:

$ grep psmouse /lib/modules/2.6.32-25-generic/modules.dep
kernel/drivers/input/mouse/psmouse.ko:

Geladene Module anzeigen

Eine Liste aller geladenen Module lässt sich mit lsmod anzeigen (Auszug):

$ lsmod
Module Size   Used by
(...)
video  17375  0
output 1871   1    video
(...)

Das Ergebnis wird in vier Spalten angezeigt. Zunächst der Name des Moduls (video), dann seine Größe, (17375) dann die Anzahl der Module, die das Modul nutzen (0) und schließlich die Namen der Module, die es nutzen (leer, da 0). Das Modul output wird also von einem Modul genutzt und das ist video. Einen ähnlichen Output erzeugt ein Blick in die Datei:

/proc/modules

Abhängigkeiten aktualisieren

Wichtig ist natürlich, dass /lib/modules/<kernelversion>/modules.dep immer aktuell gehalten wird, damit modprobe korrekt arbeiten kann. Deshalb wird die Datei bei jedem Systemstart auf den neuesten Stand gebracht. Wenn sich Modulabhängigkeiten im laufenden Betrieb geändert haben, kann man modules.dep auch manuell aktualisieren:

depmod -a

Wenn nach einem manuellen Eingriff das Laden eines Moduls scheitert, ist depmod -a oft die Lösung des Problems.

Individuelle Konfiguration einzelner Module

Das Verhalten von modprobe kann darüberhinaus für einzelne Module konfiguriert werden (optional). So können einzelnen Modulen u.a. Aliase zugeordnet werden. Interrupts können zugeordnet werden oder Shellskripte vor dem Laden eines Moduls ausgeführt werden. Oder das Laden bestimmter Module kann ganz verhindert werden (blacklisting).

In vielen älteren Distributionen geschah dies in der Datei /etc/modules.conf (/etc/modprobe.conf, /etc/conf.modules…). In Ubuntu Lucid Lynx (LTS) legt man dazu eine Konfigurationsdatei im Verzeichnis /etc/modprobe.d ab. Beispiel für das Blacklisting von Modulen:

$ cat /etc/modprobe.d/nvidia-graphics-drivers.conf
blacklist nouveau
blacklist lbm-nouveau
blacklist nvidia-173
blacklist nvidia-96

Informationen zu einzelnen Modulen anzeigen

Einen guten Überblick über Informationen zu einem bestimmten Modul erlaubt modinfo.

$: modinfo fat
filename: /lib/modules/2.6.32-25-generic/kernel/fs/fat/fat.ko
license: GPL
srcversion: F3CEDF3D6DC8D993978847D
depends:
vermagic: 2.6.32-25-generic SMP mod_unload modversions 586

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Cronjob: Virensuche mit Clamav und E-Mail-Alert

virus Cronjob: Virensuche mit Clamav und E Mail Alert windows virus ubuntu shell script root linux eicar cron.daily cron clamy clamscan bash admin Viren haben es schwer, auf Linuxcomputern Schaden anzurichten . Läuft Linux jedoch als Dateiserver, auf dem Windowsbenutzer munter Dateien rauf und runter schaufeln, dann kann der Einsatz eines Virenscanners unter Linux Sinn machen.

In diesem Beispiel gehe ich von einem nur leicht frequentierten Server aus. Es soll uns deshalb reichen, einen Cronjob einzurichten, der ein Verzeichnis $SCANDIR einmal täglich auf Viren untersucht. Wird ein Virus gefunden, soll dies per E-Mail an den Administrator gemailt werden.

Als erstes installieren wir das Paket clamav inklusive seiner benötigten Abhängigkeiten.

Nun erstellen wir ein Script, legen es z.B. als /etc/cron.daily/clamscan ab und machen es ausführbar. So wird sichergestellt, dass es einmal täglich (meist nachts) läuft.

WICHTIG: Ein Skript, das in /etc/cron.daily bzw. /etc/cron.weekly abgelegt ist, darf keinen Punkt (“.”) enthalten. Ein Skript z.B. mit dem Namen clamscan.sh würde wegen des Punktes im Namen nicht ausgeführt werden.

Besser ist es, das Skript /etc/cron.daily/clamscan nur mit folgendem Inhalt zu füllen:

#!/bin/sh
/usr/local/bin/clamscan_daily.sh /dev/null 2>&1

Dieses verweist dann nur auf das folgende Skript /usr/local/bin/clamscan_daily.sh, das den eigentlichen Job erledigt:

#!/bin/sh
#Erst mal die Virensignaturen updaten....
freshclam
# Welches Verzeichnis soll gescannt werden?
SCANDIR=/mnt/windowsshares
# Betreffzeile definieren:
SUBJECT="VIRUS ENTDECKT AUF `hostname`!!!"
# E-Mail an root auf dem lokalen Server, bitte ...
EMAIL="root"
# Wohin loggen wir?
# Diese Datei muss vor dem Scan bereits existieren!
LOG=/var/log/clamav/scan.log
# FUNKTION:
# Nach dem Scan im Logfile herausfinden, ob es einen Virus gab
# Alles was "Infected" ist und ungleich 0 ist, wird gemeldet!
log_check () {
if [ `tail -n 12 ${LOG} | grep Infected | grep -v 0 | wc -l` != 0 ]
then
EMAILMESSAGE=`mktemp /tmp/virus-alert.XXXXX`
echo "To: ${EMAIL}" >> ${EMAILMESSAGE}
echo "From: root@localhost" >> ${EMAILMESSAGE}
echo "Subject: ${SUBJECT}" >> ${EMAILMESSAGE}
echo "Importance: High" >> ${EMAILMESSAGE}
echo "X-Priority: 1" >> ${EMAILMESSAGE}
echo "`tail -n 50 ${LOG}`" >> ${EMAILMESSAGE}
sendmail -t < ${EMAILMESSAGE}
fi
}
# SCAN DURCHFÜHREN...
clamscan -r $SCANDIR --exclude-dir=/sys/ --quiet --infected --log=${LOG}
# Prüfen, und wenn infiziert, dann mail senden
log_check
# Skript Ende: Job's done...

Zum Testen kann man ein EICAR-File nehmen. Dazu einfach den folgenden String (aber auch nicht mehr oder weniger, nur genau diesen String, auch keinen Zeilenumbruch)…

X5O!P%@AP[4\PZX54(P^)7CC)7}$EICAR-STANDARD-ANTIVIRUS-TEST-FILE!$H+H*

… in eine Datei schreiben. Dieser String ist harmlos, müsste aber von Antivirenscannern als Virus entdeckt werden. Mehr Infos bei EICAR.

Open-Source-Quiz: Auflösung und Gewinner

trophy Open Source Quiz: Auflösung und Gewinner zsh w ubuntuusers ubuntu torvalds top smtpd smbd samba rätsel quiz planetuu open source nmbd linux linus torvalds IANA htop bash audacity /etc/skel /etc/services Vor rund einer Woche startete ich ein kleines Open-Source-Quiz. Die rund einwöchige Teilnahmefrist für das Quiz ist inzwischen abgelaufen. Höchste Zeit für die Auflösung und die Bekanntgabe des Gewinners (Buchpreis)!

 

Frage 1: Welches Programm erzeugte die folgende Ausgabe?

frage11 Open Source Quiz: Auflösung und Gewinner zsh w ubuntuusers ubuntu torvalds top smtpd smbd samba rätsel quiz planetuu open source nmbd linux linus torvalds IANA htop bash audacity /etc/skel /etc/services

top
Hier endete bereits für so manchen der Traum von der vollen Punktzahl. Nicht wenige gaben hier htop an, vermutlich weil top standardmäßig keine Farbgebung hat, htop aber schon. Doch top hat etliches an Konfigurationen zu bieten (wichtigste Taste: h für Hilfe). Mehr Info (und ein größeres Bild) gibt es in einem früher erschienenen Artikel: “Perlen auf der Kommandozeile: top”.

Frage 2: In welcher Datei (kompletter Pfad) sind Netzwerkdienste den von der IANA festgelegten Portnummern zugeordnet?

Antwort: /etc/services
Anmerkung: Die /etc/protocols basiert zwar auch auf IANA-Zuordnungen, in ihr werden jedoch IP-Protokolle auf Protokollnummern (wie sie im IP-Header erscheinen) gemappt. Diese Datei wurde in einem Fall als Zweitlösung vorgeschlagen. Da in diesem Fall die /etc/services die Hauptantwort war, wurde die Antwort als richtig bewertet.

Ein weiterer Lösungsvorschlag war: /proc/sys/net/ipv4/ip_local_port_range. Eine Zuordnung von Diensten auf Portnummern findet hier aber nicht statt. In dieser Datei wird lediglich ein Bereich von Ports für TCP und UDP Traffic festgelegt. Mehr Info

Frage 3: Mit welchem Befehl (4 Tastenanschläge) kann man in der Bash in das unmittelbar vorangegangene Verzeichnis zurückwechseln?

Antwort: cd -
cd .. wechselt in das nächsthöhere Verzeichnis (und hat 5 Tastenanschläge). Diese Antwort hatten drei Kandidaten versucht. Ein Kandidat hat angemerkt, dass die richtige Lösung cd – wegen der RETURN-Taste ja eigentlich 5 Tastenanschläge habe. Die RETURN-Taste ist aber nicht Teil des Befehls, sondern zu dessen Ausführung nötig.

Ein weiterer Lösungsvorschlag war: cd$! Dieser Befehl führt offenbar “nur” in das Homeverzeichnis:

Frage 4: Ist die folgende Aussage richtig oder falsch?

“Der Initiator des Linux-Kernels (Sternzeichen: Steinbock) war der Reader’s Digest Europäer des Jahres 2000 und heißt Linus Benedict Thorvalds.”

Antwort: falsch
Der Initiator des Linux-Kernels heißt nämlich nicht Linus Benedict Thorvalds, sondern Linus Benedict Torvalds (ohne h). Wirklich erstaunlich, wieviele Kandidaten an dieser Frage gescheitert sind. OK, Linus hat den Kernel initiiert und ist Steinbock (28.12.1969). Dies kann man im Wikipedia-Artikel über Linus T. nachlesen. Ich vermute stark, dass genau diese Quelle der erste Anlaufpunkt für viele war. In diesem Artikel wird  (Stand: 7.6.2011) auch behauptet, Linus T. wäre Europäer des Jahres 2000 gewesen. Die im Anhang des Artikels verlinkte Quelle behauptet auch genau dies, ohne jedoch eine weitere Quelle zu nennen. Glaubt man jedoch Reader’s Digest’ Liste der Europäer des Jahres (zur Liste in diesem Artikel nach unten scrollen), war Linus Europäer des Jahres 2001 (weitere Quelle: hier). Wie auch immer: Torvalds schreibt man ohne h – die Aussage ist falsch.

Interessant auch die Suchtechnik eines Kandidaten in dieser Frage. Dazu nur der Hinweis, dass ein in Anführungszeichen gesetzter String bei der Google-Suche nach genau diesem String sucht. Von A-Z. Das Suchergebnis kann also nur auf den Quiz-Artikel (oder höchstens auf eine authorisierten Planetenveröffentlichung) deuten bzw. auf eine unauthorisierte Fremdveröffentlichung genau dieses Artikels. Auszug aus Piwik:

Frage 5: Ein Linux-Mehrbenutzersystem soll so eingerichtet werden, dass alle künftig neu angelegten Benutzer die Feuerschutzrichtlinien automatisch in ihrem Home-Ordner vorfinden. In welches Verzeichnis muss das Dokument mit den Richtlinien kopiert werden, damit alle neu angelegten Benutzer die Feuerschutzrichtlinien in ihrem Home-Verzeichnis vorfinden?

Antwort: /etc/skel

Als manuelle Alternative kann man mit useradd -k auch ein alternatives Verzeichnis übergeben. Beispiel für neuen Benutzer “testuser” (mit Homeverzeichnis):

useradd -m -k /etc/alternatives_verzeichnis testuser

Frage 6: Wie lautet der kürzeste alphanumerische Befehl, den man in der Shell ausführen kann?

Antwort: (u.a.) w
Mehrere Antworten wurden als richtig gewertet. Als richtig gewertet wurden w, i (von iprint), X. Sowie jeder andere Buchstabe oder Zahl (wenn sie mit dem Hinweis verbunden waren, dass es sich um einen Alias handelt).

Angelegt war die Frage natürlich auf w. Der Befehl w zeigt an, wer auf einem System eingeloggt ist (und was er gerade tut). Beispiel:

ko@box:~$ w
20:03:11 up  1:37,  3 users,  load average: 0,54, 0,48, 0,42
USER     TTY      FROM          LOGIN@   IDLE   JCPU   PCPU WHAT
ko    tty7     :0               18:26    1:36m  3:37   0.02s /bin/sh /etc/xd
ko    pts/0    :0.0             18:27    3:12   0.75s  0.09s ssh -p 22 fakeme
ko    pts/1    :0.0             20:01    1.00s  0.50s  0.01s w

Frage 7: Welche beiden Dienste müssen auf einer Linux-Maschine laufen, wenn
sie in einem Microsoft-Netzwerk als SAMBA-Server funktionieren soll ? Wähle exakt 2 Antworten!

  1. ldap
  2. smbd
  3. radius
  4. nfsd
  5. nmbd

Antwort: smbd, nmbd
ldap (wurde von ein einigen Teinehmern genannt) ist nicht Voraussetzung zur Funktion eines Samba-Servers. Um mehr über Samba zu lernen, ist das Samba Wiki von Ubuntuusers eine gute Anlaufstelle.

Frage 8: Welches quelloffene Programm ist hier zu sehen?

what is this Open Source Quiz: Auflösung und Gewinner zsh w ubuntuusers ubuntu torvalds top smtpd smbd samba rätsel quiz planetuu open source nmbd linux linus torvalds IANA htop bash audacity /etc/skel /etc/services

Antwort: Audacity

Frage 9: Welche Zahl (Standardausgabe STDOUT) liefert der zuletzt eingegebe Befehl: history | wc -l

history Open Source Quiz: Auflösung und Gewinner zsh w ubuntuusers ubuntu torvalds top smtpd smbd samba rätsel quiz planetuu open source nmbd linux linus torvalds IANA htop bash audacity /etc/skel /etc/services

(Antwort: n.a.)

Um es vorwegzunehmen: Diese Frage wurde aus der Wertung genommen. Sie war wirklich unpräzise gestellt. Auf die Idee, dass verschiedene Shells auf die Befehle verschieden reagieren, bin ich nicht gekommen. (Danke an booboo und marcschh für den interessanten Diskurs über die zsh).

In der Bash heißt das richtige Ergebnis 38. Nach dem ersten Wordcount werden 2 Befehle abgesetzt. Der nächste Wordcount ermittelt also zwei Zeilen mehr (und auch sich selbst erfasst der kombinierte Befehl bereits). Der Befehl “export $HISTSIZE” war ein reines Ablenkungsmanöver, um den Zähler hochzutreiben. Der eine oder andere ist mir hier trotzdem auf den Leim gegangen und gab als Ergebnis 500 an. Die Variable HISTSIZE definiert lediglich wieviele Befehle  maximal gespeichert werden. Z.B. in Ubuntu Lucid werden diese Daten in ~/.bash_history gespeichert).

Anders sieht es aber mit dem Verhalten der zsh (und evtl anderen Shells aus) aus. In der Standardeinstellung scheint die Ausgabe von history bei der zsh nicht mehr als 16 Zeilen auszugeben. Hinweise dazu gerne in den Kommentaren. So oder so bleibt die Frage aus der Wertung.

Frage 10: Was steht im smtpd-Banner des Mailservers von netz10.de?

Antwort:

smtpd banner Open Source Quiz: Auflösung und Gewinner zsh w ubuntuusers ubuntu torvalds top smtpd smbd samba rätsel quiz planetuu open source nmbd linux linus torvalds IANA htop bash audacity /etc/skel /etc/services

Auszug aus man smtpd:

smtpd_banner ($myhostname ESMTP $mail_name) The  text  that follows the 220 status code in the SMTP greeting banner.

Aber auch nur “Marek Mintal” als Lösung (oder eine Antwort inklusive des Statuscodes 220) wurden als richtige Antwort gewertet. Übrigens: Obwohl das Banner theoretisch frei konfigurierbar ist, muss zumindest der erste Teil unverändert bleiben, um kompatibel zu RFC 821 zu bleiben. Standardmäßig steht im zweiten Teil $mail_name. Wurde hier durch “Marek Mintal” ersetzt. Und so gilt auch hier, was Club-Fans schon immer wussten: Mintal ist unantastbar icon smile Open Source Quiz: Auflösung und Gewinner zsh w ubuntuusers ubuntu torvalds top smtpd smbd samba rätsel quiz planetuu open source nmbd linux linus torvalds IANA htop bash audacity /etc/skel /etc/services

Herauszufinden wäre das gewesen z.B. mit einer Telnet-Verbindung zu Port 25 des Mailservers:

telnet netz10.de 25

The winner is …..

Als kleinen Anreiz gibt es auch was zu gewinnen: das Buch “Suchmaschinenoptimierung” (originalverpackt, 5. Auflage), ein umfassendes SEO-Handbuch von Sebastian Erlhofer. Gewertet wurden 9 Fragen. 7 Teilnehmer hatten alle 9 Fragen richtig beantwortet. Der Sieger wurde nach dem Zufallsprinzip ausgewählt (www.random.org). And the winner is phos7god (Nickname)! Viel Spaß mit dem SEO-Handbuch… Du erhätst eine E-mail. Bitte innerhalb 1 Woche antworten, sonst wird neu verlost…

Fazit

Das Quiz war für mich ein Spaß, bei dem ich auch dazugelernt habe. Nicht nur durch die Rückmeldungen zu Sachthemen, aber auch zur Durchführung. Das nächste Quiz ist bereits geplant, mit einem überarbeitetem Konzept. Allen Teilnehmern vielen Dank fürs Mitspielen!

Offene Dateien mit ‘lsof’ aufspüren

folder 20110506 Offene Dateien mit lsof aufspüren unix umount squid prozess mount lsof lpic 202 lpic linux grep debugging lsof (List Open Files) ist ein hilfreiches Tool zum Aufspüren geöffneter Dateien.

In einer detaillierten Tabelle zeigt die Ausgabe von lsof Informationen über den Benutzer, die Größe und den mit der Datei assoziierten Prozess an. Ggf. muss man die Fülle an Information z.B. mit grep auf ein gesundes Maß herunterfiltern.

Manchmal weigert sich z.B. das System, einen USB-Stick auszubinden. Das Un-mounten misslingt, da “Device or Ressource busy” gemeldet wird. Um die geöffnete Datei zu finden (Beispiel für /media/USBSTICK) nutzt man:

lsof | grep USBSTICK

bash 3710 heini cwd DIR 8,17 4096 1 /media/USBSTICK
less 3986 heini cwd DIR 8,17 4096 1 /media/USBSTICK
less 3986 heini 4r REG 8,17 1874 192 /media/USBSTICK/darkice.cfg

Hier sieht man, dass die Datei darkice.cfg mit less geöffnet ist (Zeile 3). Aber auch schon alleine die Tatsache, dass man sich mit einer bash im Verzeichnis /media/USBSTICK befindet (Zeile 1: cwd=”current working directory”), kann das Un-mounten verhindern.

Mit der Option -i können offene Netzwerksockets angezeigt werden, was das Aufspüren unerwünschter Netzwerkverbindungen erleichtern kann. Die Option -n unterdrückt die (evtl. zeitaufwändige Namensauflösung)

lsof -n -i tcp

Und dasselbe nur für einen bestimmten Port (hier www)

lsof -n -i tcp:80

Eine Liste geöffneter Dateien eines bestimmten Prozesses anzeigen (vom Prozess mit PID 12345):

lsof -p 12345

Eine Liste geöffneter Dateien eines bestimmten Befehls anzeigen (hier: squid):

lsof -c squid

Alle Prozesse anzeigen, die die Datei /var/log/messagesbenutzen:

lsof /var/log/messages

Alle geöffneten Dateien eines bestimmten Benutzers anzeigen:

lsof -u nutzername

Wer benutzt das CD-ROM-Laufwerk?:

lsof /dev/cdrom

Weitere Beispiele
Sehr schönes umfangreiches Tutorial (englisch)

Open-Source-Quiz

Wie gut kennst Du Dich aus mit Open-Source-Software?  Teste Dein Wissen mit diesem kleinen Quiz. Deine Lösungen bitte per E-mail an: Hier gehts zur Auflösung des Quiz.

E-mails möglichst nur in “plain text”. Bitte einen Nickname angeben. Je eine Antwort pro Zeile. Kommentare werden restriktiv moderiert. Bei mehreren Einsendern mit der gleichen Anzahl richtiger Lösungen wird verlost. Das Quiz läuft bis 15.6.2011.

Als kleinen Anreiz gibt es (gab es) auch was zu gewinnen: das Buch “Suchmaschinenoptimierung” (originalverpackt, 5. Auflage), ein umfassendes SEO-Handbuch von Sebastian Erlhofer.

 

10 Fragen – 10 Antworten: Los geht’s!

Frage 1:
Welches Programm erzeugte die folgende Ausgabe?

frage11 Open Source Quiz wissen test SEO quiz planetuu opensource open source netz10 linux

(nur Programmname, kein kompletter Pfad)

Frage 2:
In welcher Datei (kompletter Pfad) sind Netzwerkdienste den von der IANA festgelegten Portnummern zugeordnet?

Frage 3:
Mit welchem Befehl (4 Tastenanschläge) kann man in der Bash in das unmittelbar vorangegangene Verzeichnis zurückwechseln?

Frage 4:
Ist die folgende Aussage richtig oder falsch?

Linus Torvalds 2002 Australian Linux conference Open Source Quiz wissen test SEO quiz planetuu opensource open source netz10 linux

“Der Initiator des Linux-Kernels (Sternzeichen: Steinbock) war der Reader’s Digest Europäer des Jahres 2000 und heißt Linus Benedict Thorvalds.”

  1. richtig
  2. falsch

Bildlizenz: Creative CommonsAttribution-Share Alike 2.0 Generic von Alex Dawson (für Lizenz-Details Bild anklicken)

Frage 5:
Ein Linux-Mehrbenutzersystem soll so eingerichtet werden, dass alle künftig neu angelegten Benutzer die Feuerschutzrichtlinien automatisch in ihrem Home-Ordner vorfinden. In welches Verzeichnis muss das Dokument mit den Richtlinien kopiert werden, damit alle neu angelegten Benutzer die Feuerschutzrichtlinien in ihrem Home-Verzeichnis vorfinden?

Frage 6:
Wie lautet der kürzeste alphanumerische Befehl, den man in der Shell ausführen kann?

Frage 7:
Welche beiden Dienste müssen auf einer Linux-Maschine laufen, wenn
sie in einem Microsoft-Netzwerk als SAMBA-Server funktionieren soll ? Wähle exakt 2 Antworten!

  1. ldap
  2. smbd
  3. radius
  4. nfsd
  5. nmbd

Frage 8:
Welches quelloffene Programm ist hier zu sehen?

what is this Open Source Quiz wissen test SEO quiz planetuu opensource open source netz10 linux

(kein voller Pfad, nur Programmname)

Frage 9:
Welche Zahl (Standardausgabe STDOUT) liefert der zuletzt eingegebe Befehl: history | wc -l

history Open Source Quiz wissen test SEO quiz planetuu opensource open source netz10 linux

[edit: Die Frage wurde präzisiert, da der ursprüngliche Wert in Klammern (Rückgabewert) mit dem "Rückgabewert" verwechselt werden könnte, der z.B. mit "echo $?" ermittelt werden könnte). Gemeint ist also: Wenn der Befehl zuvor "36" ausgespuckt hat, was spuckt er jetzt aus? Danke an den Hinweisgeber Smon]

Frage 10:
Was steht im smtpd-Banner des Mailservers von netz10.de?

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter von Microsoft und Apple.

“Login to disable this ad!”

Na das nenne ich doch mal ne kreative Methode, um Nutzer dazu zu bringen zwingen, sich zu registrieren. Inhalt gibt es nur für den, der sich registriert, ansonsten blockiert die (von mir bereits blockierte) Werbung einen guten Teil des Forumposts. Ich bin dann mal weg …

Bildschirmfoto Login to disable this ad! werbung nötigung linux forum adblock ad

 

Firefox 4/5/6: “Do not track” aktivieren

fox01 Firefox 4/5/6: Do not track aktivieren windows werbung ubuntu tracking privat linux firefox 5 firefox 4 firefox do not track browser Mit Firefox 4 hat das Feature “Do not track” Einzug in den beliebten Browser gehalten. Diese Funktion wird auf der Webseite von Mozilla so beschrieben:

“Viele Websites verfolgen Ihr Verhalten im Internet und verkaufen diese Daten an Werbeunternehmen. Wenn Ihnen das unangenehm ist, kann Firefox den Websites mitteilen, dass Sie nicht möchten, dass Ihr Verhalten aufgezeichnet wird, und so Ihre Surfgewohnheiten unter Verschluss halten.”

In der Grundeinstellung ist die Funktion nicht aktiviert. Hier sind die Möglichkeiten zur Aktivierung von “Do not track”. Bitte beachten, dass sich bei Firefox 5 die Änderung über das Menü geändert hat (siehe 2.). Die Methode (3.) ist für beide Firefox-Versionen gleich.

1. “Do not track” über das Menü aktivieren (Firefox 4):

Über “Bearbeiten”, “Einstellungen”, “Fortgeschritten” einfach die hier in gelb hervorgehobene Option aktivieren:

nottrack menue Firefox 4/5/6: Do not track aktivieren windows werbung ubuntu tracking privat linux firefox 5 firefox 4 firefox do not track browser

2. “Do not track” über das Menü aktivieren (Firefox 5/6):

firefox5 do not track Firefox 4/5/6: Do not track aktivieren windows werbung ubuntu tracking privat linux firefox 5 firefox 4 firefox do not track browser

3. “Do not track” über “about:config” aktivieren  (Firefox 4/5/6):

Über die Eingabe von about:config in der Adresszeile den Wert privacy.donottrackheader.enabled filtern, dann per Doppelkick zum Editieren öffnen und auf true setzen:

trackheader Firefox 4/5/6: Do not track aktivieren windows werbung ubuntu tracking privat linux firefox 5 firefox 4 firefox do not track browser

Wie sinnvoll dieses Merkmal ist, kann jeder selbst entscheiden. Denn schließlich wird das tracking damit nicht von Haus aus unterbunden, sondern es wird dem Betreiber der Webseite “nur” mitgeteilt. Wem dieses Thema ein ernstes Anliegen ist, der kann den Einsatz u.a. folgender Addons für Firefox in Erwägung ziehen:

NoScript: “Erlaubt das Ausführen von JavaScript, Java (und anderen Plugins) nur bei vertrauenswürdigen Domains Ihrer Wahl (z.B. Ihrer Homebanking-Website).

Better Privacy:BetterPrivacy dient vor allem dem Schutz vor unlöschbaren Langzeit-Cookies, einer neuen Generation von Super-Cookies, welche mehr oder weniger heimlich das Internet erobert haben.

Auch für Cookies gibt es natürlich Addons. Aber auch über das reguläre Menü lässt sich hier etwas tun, z.B. indem man die Funktion “Cookies nach dem Beenden von Firefox löschen” aktiviert.

Mit ‘jhead’ exif-Daten entfernen

jhead ist ein weiteres Kommandozeilentool zur Manipulation von exif-Daten (jenen Metainformationen, die in einem JPG-Bild mitgeliefert werden). Eine nützliche Funktion von jhead ist das Löschen aller exif-Informationen. Mit:

jhead -purejpg MEINBILD.jpg

wird MEINBILD.jpg von diesen Metadaten bereinigt. Alle EXIF-Infos sind damit getilgt.

exif MEINBILD.jpg
'MEINBILD.jpg' ist nicht lesbar oder enthält keine EXIF Daten!