Das präzise Schuppentier ist da…
… und aus diesem Anlass hole ich noch mal den alten Cartoon aus dem Archiv hervor, den ich zur Veröffentlichung von Oneiric Ozelot gezeichnet habe. Ansonsten bleibe ich erst mal bei Arch Linux. In dem heutigen Ubuntu-Release kann ich erst mal nichts weiter sehen als eine fortgeschrittene Beta-Version. Aber: Der Pangolin ist immerhin eine LTS-Version und hat deshalb natürlich Aufmerksamkeit verdient. Den Pangolin werde ich sicher auch mal antesten, sobald die erste Welle an Bugfixes abgeebt ist.
Zu der Öffentlichkeitswirksamkeit kurzer Releasezyklen habe ich mich ja, glaube ich, schon ausgiebig geäußert. Im Prinzip findet hier so eine Art artifizielle Erhöhung der Schlagzeilenzahl statt. Marc Shuttleworth hat erkannt, dass mehr Schlagzeilen auch mehr Marktanteile bedeuten.
An Thunderbird und Firefox sieht man ja auch, dass diese Strategie irgendwie aufgeht. Mit jeder neuen Ausgabe (alle sechs Wochen) füllen sich Blogs und IT-Portale reflexartig mit unzähligen Berichten über die 2 Programme aus dem Hause Mozilla, obwohl sich an ihnen in den letzten sechs Wochen kaum was geändert hat. Viel öffentliche Aufmerksamkeit um wenig also. Ganz zu schweigen vom Aufwand und der verschwendeten Bandbreite für sinnlose Updates im 6-Wochen-Takt.

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