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Cloud Computing – Technik der Vergangenheit

yves guillou orage Cloud Computing   Technik der Vergangenheit wolke schwachsinn schmitz megaupload IT cloud computing cloud Bis vor kurzem war “Cloud Computing” eines der unabdingbaren Buzzwords, das in jedem Vortrag vorkommen MUSSTE, der irgendwas mit IT zu tun hatte. Im Sog der PR-Posaunen bahnte sich ein scheinbar nie endender Schwall privater Daten seinen Weg auf die megagroßen Server in einem fremden Land.

Die Abschaltung des “Filesharers” Megaupload ist eine harte Zäsur, nach der viele Menschen überdenken dürften, ob es wirklich Sinn macht, seine Daten irgendeinem anonymen Hanswurst zu überantworten, der sich am Ende mit einer Schrotflinte in einem Panikraum verschanzt.

Natürlich scheint das Geschäftsmodell von Megaupload in erster Linie gewesen zu sein, Strukturen zu schaffen, die den illegalen Austausch “geschützter” Daten begünstigten. Der offiziellen Lesart zufolge war es ein Dienst, der dem Speichern und Teilen legaler Daten dienen sollte. Und nicht wenige nutzten den Dienst tatsächlich dafür, persönliche Filmchen, Fotos und Dokumente zu speichern und mit Freunden zu teilen. Megaupload ist jetzt Vergangenheit. Und damit sind auch alle legal gespeicherten Daten futsch und zudem in den Händen einer dritten Partei. Read more »

Fundstücke im Netz: Heise, Golem, YouTube

(11.1.2011) Große Online-Redaktionen sind fieberhaft am arbeiten, so scheint’s. Da rutscht auch der eine oder andere Rechtschreibfehler oder eine sonstige sprachliche Fehlleistung durch. Nicht mal vor Schlagzeilen machen solche germanistischen Ausrutscher Halt! Auf heise.de waren die Innenminister heute zeitweise kräftig am dringen.

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Der Fehler wurde inzwischen behoben. Alles läuft korrekt, jetzt drängen sie wieder, die Minister, so wie das sein soll.

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Aprilscherze – der TÜV für Medienkompetenz

Nun haben wir sie also hinter uns: die alljährliche Verhohnepipelung am 1. April, deren Tradition bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht.

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Laughing Fool (um 1500)

Ob nun das Internet mangels IPv4-Adressen temporär abgeschaltet werden muss, das Portal von Ubuntuusers einer feindlichen Übernahme durch Google anheim fällt, oder sich eine IT-Community konstituiert, um die ersten Besucher vom Mars willkommen zu heißen (Zusammenstellung von Scherzen durch das Ikhaya-Team): Die Verursacher solcher Nachrichten grinsen sich dann einen ab, wenn jemand auf den Nonsens hereinfällt.

Nur vordergründig geht es dabei allein darum, sich auf Kosten anderer einen Spaß zu erlauben. Die Betrachtung aprilistischer Ergüsse in der Blogosphäre zeigt auf, dass im Scherz oft auch eine sublime Botschaft mit Nutzwert steckt. So legt die  “Einführung eines Portos für Emails” den Finger in die Wunde des Spam-Phänomens. Die “Kooperation von Ubuntuusers.de und Google” kann als Warnsignal verstanden werden. Nämlich, dass die Community eines “freien” Betriebssystems nicht bereit ist, dessen Kommerzialisierung über einen gewissen Punkt hinaus mitzutragen. Und im Aprilscherz von YouTube (“Wir streamen heute Videos in ASCII, um Bandbreite zu sparen“) steckt die Botschaft: YouTube zu betreiben kostet viel Geld. Seid also dankbar, dass ihr es kostenlos nutzen dürft! Solche Interpretationen liegen freilich immer im Auge des Betrachters.

Während der neuzeitliche Mensch sich eines jährlichen medizinischen Checkups entziehen kann, hat der moderne Medienkonsument keine Wahl: Am 1. April wird er gnadenlos einer Zwangsüberpüfung unterzogen. Wer nicht als konsumtrotteliger Blödmann dastehen will, wird gezwungen, die Flut der Falschmeldungen am 1. April auf ihren Wahrheitsgehalt und ihre Plausibilität zu prüfen. So wird der 1. April zum Tauglichkeits-TÜV für Medienkompetenz.

Dies ist auch der eigentliche Verdienst des journalistischen Aprilscherzes. Dass er einmal im Jahr den Sinn dafür schärft, dass nicht alles, was geschrieben steht, auch wahr sein muss. Und dass der potenziell gefoppte Leser dadurch aufgefordert wird, auch an den anderen 364 Tagen den alltäglichen medialen Wahnsinn über eine Pipe mit grep zu filtern und sich bewusst bleibt, dass jede Nachricht eine Absicht verfolgt. Jeder Tag ist irgendwie ein kleines bisschen der 1. April. Nachrichten heißen schließlich “Nachrichten”, weil man sich “da-nach-richten” soll.  Die Vorbereitungen für die Aprilscherze 2011 haben jedenfalls längst begonnen.

Na denn: Fröhliche Weihnachten!

“Laughing Fool”: (Bildlizenz: Public Domain)

Zum Thema: Religionsportal für Ubuntu!

Linuxnetz jetzt auch via Twitter!

Seit gestern zwitschert Linuxnetz via Twitter und verbreitet Links und News aus der Welt der Open Source.

Unter dem Pseudonym linuxnetzer wurden bereits ein paar Tweets veröffentlicht. Gezwitschert wird über Ubuntu, Suse, Debian usw. und allgemeine Themen aus der Welt der IT, und das nicht nur in Deutsch, sondern z.T. auch in Englisch. In der Anfangsphase sollen neben allgemeinen tweets als Anschub immer mal wieder Links auf ältere Artikel dieses Blogs eingestreut werden. Über alle neuen Artikel wird natürlich auch auf dem Laufenden gehalten. Natürlich verfolge ich auch andere tweets und hoffe via Twitter eine neue Zielgruppe für dieses Blog zu erreichen. Dem Gezwitscher kann auch per rss feed gefolgt werden.