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Callcenter-Report (1): Das Problem der unerwünschten Anrufe

385px CandlestickTelephoneGal 192x300 Callcenter Report (1): Das Problem der unerwünschten Anrufe telephon produktforschung outbound marktforschung konsument konsum kommerz idiot datenschutz datenbank cold call callcenter agent callcenter Dies ist der erste Artikel einer dreiteiligen Serie über unerwünschte Anrufe aus Callcentern. Weitere Artikel in dieser Serie:

Callcenter-Report (2): So wird man unerwünschte Anrufe niemals los
Callcenter-Report (3): Unerwünschte Anrufe effektiv abwehren

Dieser Artikel betrachtet das grundsätzliche Problem der unerwünschten Anrufe von Callcentern (Cold Calls, outbound). Ein anderes Thema sind Kunden- oder Notfallhotlines usw., bei denen der Anruf vom Kunden ausgeht (inbound).

Die “unerwünschten Anrufe von Callcentern” werden hier verstanden als z.B. Anrufe zur Marktforschung oder Anrufe zum Abschluss eines Vertrages. Alle Anrufe also, die man nie ausdrücklich erwünscht hat und in denen der Anrufer eins von zwei Dingen will: Eure Meinung oder Euer Geld. Oder beides. Wer einmal in die Datenbank hineingeraten ist, hat es oft schwer, hartnäckige Anrufer wieder loszuwerden. Diese Artikelserie will dazu eine kleine Hilfestellung leisten.

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Der Autofahrer – ein flatulenter Primat?

Das Auto als Universum der Privatsphäre

papapishu chimpanzee 150x150 Der Autofahrer   ein flatulenter Primat? wohnzimmer vorfahrt versicherung verkehrsregeln verkehr verantwortungslos unterfarrnbach universum unfall umwelt traumtänzer trauer totenkopf tödlich tod schimpanse schadenersatz satire routine restrisiko radfahrer radfahren privatsphäre privat primat plärrer nürnberg naivität moron lorzentobelbrücke lärm klimakatastrophe klima jesus jauche ja iPhone ignoranz idiot handyverbot handy gott gestank gesetz gefahr furz fürth fukushima führerschein flatulenz fahrrad entschuldigung egoismus drohung danger dachschaden christentum buddhismus begräbnis automobil autofahrer auto atheismus aggressivität affentheater affe Das Automobil wird von vielen Humanoiden als mobile Wohnstube wahrgenommen: Es gilt als ein in sich geschlossenes Universum der Privatsphäre.

Hier sitzt man bequem, kann seine Lieblingsmusik hören, kann rauchen, futtern und sich unbekümmert der Flatulenz widmen – ganz wie bei Muttern auf’m Sofa.

Eine oft als Bürde empfundene Nebenbetätigung ist das Lenken des Fahrzeugs an sich. Diese hirn- und händebeschäftigende Peripherie-Erscheinung ist bei manchen Primaten zur lästigen Routine verkümmert.

Geübte Radfahrer können ein Lied solcher Routinebemühungen ihrer Hintern-herumkutschierenden Artgenossen singen. Solche sog. sportiven Rad-Primaten, die in aller Naivität davon ausgehen, dass alle Autofahrer sich immer an die Verkehrsregeln halten, küssen bei einem unbekümmert begonnenen Ausflug vom Nürnberger Plärrer nach Unterfarrnbach im Schnitt drei mal den schmutzigen Asphalt.

Statistisch besonders häufig ist das Beschädigen von Radfahrern beim sorglosen Einbiegen des Automobils in eine Vorfahrtstraße.

Fukushimöses Restrisiko

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Der lebensbejahende und mitdenkende Radler versucht freilich in jovialem Optimismus, eventuell auftretende Traumtänzer mit Fahrerlaubnis zu antizipieren. Nicht weil er einem kognitiv degenerierten Schimpansen auf vier Rädern eine lebenslange Schadenersatzforderung ersparen will. Sondern deshalb, weil er sich am Abend auf dem Sofa auch mal wieder futternd und hirnlos dahintreiben lassen will – nach all der Konzentration auf dem Rad.

Blubbernder Redeschwall ins Handy

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Aus der Ausfahrt war ein offenbar völlig abwesender Fahrer geschossen gekommen und lugte nun nach einem schaukelnden Bremsmanöver quer über den Radweg und gar ein Stück weit in die Straße hinein. Dabei blubberte er geistesabwesend in einem unaufhörlichen Redeschwall irgendwelches (vermutlich unsinniges) Zeugs in sein Mobilfunktelefon (“Ich bin gleich da…”).

Erst dann wagte er einen Blick aus seiner Gedankenglocke nach links und erkannte, dass er dem Autor dank seiner voluminösen Traumblase beinahe einen Freiflug mit ungewissem Ausgang beschert hatte…. (“Christen links, Buddhisten rechts, Atheisten geradeaus….”).

Sich nie mehr an irgendwas erinnern …

Totenschaedel2b Der Autofahrer   ein flatulenter Primat? wohnzimmer vorfahrt versicherung verkehrsregeln verkehr verantwortungslos unterfarrnbach universum unfall umwelt traumtänzer trauer totenkopf tödlich tod schimpanse schadenersatz satire routine restrisiko radfahrer radfahren privatsphäre privat primat plärrer nürnberg naivität moron lorzentobelbrücke lärm klimakatastrophe klima jesus jauche ja iPhone ignoranz idiot handyverbot handy gott gestank gesetz gefahr furz fürth fukushima führerschein flatulenz fahrrad entschuldigung egoismus drohung danger dachschaden christentum buddhismus begräbnis automobil autofahrer auto atheismus aggressivität affentheater affe Solche Gesellen sollten trotz ihres frühkindlichen Urvertrauens vielleicht verstehen, dass man ihnen gegenüber empört reagiert, und auch mit Worten, an die man sich später möglicherweise nicht mehr erinnert. Hätte der Autor nicht die Hand an der Bremse gehabt, würde er sich schließlich womöglich nie mehr an irgendwas erinnern.

Der Autor hat es sich längst abgewöhnt, in solchen Situationen mit einer Entschuldigung zu rechnen. Erfahrungsgemäß reagiert zwar rund die Hälfte der Autofahrer mit einer Entschuldigung (entweder in Verbindung mit Schreck im Gesicht oder einnehmendem Lächeln).

Die andere Hälfte reagiert jedoch mit Agressivität oder gar Drohgebährden.