Mit “GOTTSCHALK LIVE” hat sich Deutschlands beliebtester Entertainer aus freiem Antrieb auf ein fragwürdiges Niveau degradiert. Er ist zum Werkzeug geworden und wird nun in aller Konsequenz der monetären Endverwertung zugeführt.
Seit drei Folgen schleppt sich Thomas Gottschalk nun krampfhaft grinsend durch das ARD-Abendprogramm. Hatte er die hölzerne erste Folge noch augenzwinkernd als “technische Probe” abtun können, verfestigt sich langsam der Eindruck, dass “GOTTSCHALK LIVE” ein dünnes Unterhaltungssüppchen ist.
Wenn Gottschalk sagt: “Wir sind nach der Werbung wieder da“, durchzuckt es den Zuschauer, als wäre ihm ein rustikaler Holzpflock tief ins Herz eingeschlagen worden. Der Schmerz vermischt sich mit dem Gefühl ein romantischer Sonderling zu sein, der einer längst vergessenen Traumwelt nachhängt. Einer Welt, in der gutes Fernsehprogramm auch mal auf Werbung verzichten konnte, da es ja schließlich gebührenfinanziert ist. Read more »

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