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Verrückte Welt (3)

horror

Die Welt erklärt – in kurzen Sätzen:

  • Wer in Deutschland brutal vergewaltigt und ermordet wurde, der ist nicht nutzlos, denn sein Foto kann immer noch im Mannheimer Morgen als Rätselfrage ( „Spaß für Kreuz- und Querdenker“) recycled werden.
  • Weil der Tag kommt, wo auch der letzte Mensch nur noch Google nutzt, forscht Google schon jetzt an der Unsterblichkeit der Menschen, denn wenn die Zahl der Kunden schon begrenzt ist, dann muss man eben deren Leben verlängern…
  • Nürnberg ist der Hindukusch der deutschen Presselandschaft und weil sich seit 1806 kein Medienkritiker mehr in unser schönes Dorf irgendwo hinter München verirrt hat, muss es eben hier gesagt werden, dass die Darstellung der BILD vom 13.08.2015 eine Fehldarstellung enthält, gegen die sich der 1.
  • (...) mehr...

    Das Märchen vom Spiegel und seiner Tante Google

    Die Bildzeitung für Möchtegern-Intellektuelle, der Spiegel, ist der Google Digital News Initiative beigetreten. 150 Millionen Euro steckt der Internet-Gigant in das Projekt, dem u.a. bereits die FAZ, Golem und die Süddeutsche beigetreten waren und das „digitale Innovationen“ fördern soll.

    Beim Spiegel ist man freilich aus einer Vorahnung gleich bemüht, folgendes zu beteuern:

    Die Berichterstattung bleibt selbstverständlich unabhängig

    Was heißt hier „bleibt“? (...) mehr...

    Datenschutzfreundliche Social Media Buttons für WordPress

    wordpress-logo

    Hier im Blog gibt es jetzt Social Media Buttons zum „Teilen“ von Artikeln über Facebook, Google Plus, Twitter oder Whatsapp.

    Ich selbst bin zwar auf keinem dieser Netzwerke unterwegs – man könnte auch sagen: Ich mag nichts, habe keine Freunde und teile mit niemandem. Das hat auch datenschutzrechtliche Gründe, aber nicht nur.

    Trotzdem kommen gelegentlich Besucher über soziale Netzwerke hierher, weil ein Leser den Link des Artikels kopiert und über ein Netzwerk verbreitet hat.

    Was mir irgendwie umständlich erscheint. (...) mehr...

    Neues von der Foto-Echtzeit-Hochlad-Brille

    Bei Golem haben sie es heute richtig krachen lassen. Golem schreibt:

    Einem amerikanischen Journalisten ist in San Francisco die Google-Glass-Brille von der Nase gerissen worden. Inzwischen kann er einen solchen Protest gegen die soziale Spaltung durch die IT-Konzerne nachvollziehen.

    Mit Verlaub, Herr Redakteur: Hier hat es sich mit ziemlicher Sicherheit nicht um einen „Protest gegen die soziale Spaltung“ gehandelt. Würde Sozialneid regelmäßig zu solchen Reaktionen führen, befände sich die Welt ob der ungleichen Verteilung der Ressourcen in allgegenwärtiger Aggression.

    Es gibt durchaus auch vermögende Mitmenschen, die diese Datenschnorchelei für menschenverachtend halten. Eine unterstellte soziale Spaltung erfolgt nur indirekt aus der Tatsache, dass sich die Datenschnorchelbrille nur diejenigen leisten können, die neben ihrer Hirnlosigkeit zusätzlich auch noch das nötige Kleingeld haben. (...) mehr...