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“Dreister Steuervermeider” IKEA plant Filiale in Nürnberg

Nürnberger, die ganz heiß auf eine Hängeleuchte SÖDER (“mit weichem Stimmungslicht“)  waren, sind bisher immer in die Nachbarstadt Fürth gefahren. In Fürth hat der schwedische Möbelgigant IKEA nämlich eine riesige Filiale, wo er viele Produkte mit unaussprechlichem Namen anbietet.

Doch jetzt will IKEA auch nach Nürnberg kommen, damit der Nürnberger nicht so weit fahren muss und beim späteren Zusammenbau von GODMORGON oder ÄPPLARÖ mehr Zeit für Wutausbrüche und Fluchorgien hat.

Auch in der Nürnberger Stadtpolitik scheint über Parteigrenzen große Einigkeit vorzuherrschen, dass uns in Nürnberg nix besseres passieren kann, als nach einer doppelten Portion KÖTTBULAR mit einem SNEFJORD oder UNDREDAL nach Hause zu knattern. (...) mehr...

Wie uns Werbung subtil manipuliert

Werbung manipuliert uns – das ahnt jeder irgendwie. Dabei gehen wir meist davon aus, dass wir durch das, was gesagt wird, beeinflusst werden. Dabei sind es oft die Dinge, die nicht gesagt werden, die großen Einfluss auf uns nehmen.

In Verräterisches Schweigen hat das Magazin Katapult dieses subtile, aber effiziente Methode mit einigen Beispielen schön zusammengefasst. Das Problem des bei der Mehrheit vorausgesetzten Nichtgesagten ist seine normalisierende Wirkung: (...) mehr...

Die 500 reichsten Deutschen (Das Geld ist nicht weg – es hat nur ein anderer)

Nirgendwo in Europa ist das Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Alleine die 500 reichsten Deutschen haben 2014 ihr Vermögen um 12,6% auf 665 Milliarden Euro vergrößert. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn uns mal wieder gesagt wird, dass…

  • sich die Arbeitsbedingungen nur deshalb verschlechtern, damit deutsche Unternehmen konkurrenzfähig bleiben
  • der Rückbau des Sozialstaats unumgänglich sei, weil wir uns diesen “Luxus” nicht mehr leisten können
  • wir privat für unsere Rente sorgen sollen, weil dem Staat die Mittel fehlen
  • es gerecht sei, wenn ein Milliardär den exakt selben Beitrag an die GEZ zahlt wie ein Fließbandarbeiter mit 28 Kindern
  • die Lohnnebenkosten in Deutschland viel zu hoch seien, damit deutsche Unternehmen international bestehen können
  • Zeitarbeit keine Methode der Ausbeutung ist, sondern eine große Chance für den Arbeitnehmer
  • eine momentane Verbilligung irgendwelcher Rohstoffe nicht an den Endverbraucher weitergereicht werden kann
  • eine momentane Verteuerung irgendwelcher Rohstoffe unbedingt an den Verbraucher weitergereicht werden muss
  • es ein wirtschaftliches Gebot der Vernunft sei, dass der Niedriglohnsektor immer größer wird
  • unsere Marktwirtschaft ja so sozial ist, und wem’s nicht passt, der kann ja in den Iran gehen
  • unsere Krankenkassen mit Leistungen geizen, denn schließlich sind wir nicht mehr in den 70ern
  • irgendeine Partei sozial ist, nur weil sie das Wort “sozial” im Namen trägt
  • die ÖPNV-Preise schon wieder steigen und dass man das leider nicht ändern kann
  • wir den Gürtel enger schnallen müssen, weil es der Wirtschaft gerade mal “schlecht geht”
  • wir den Gürtel enger schnallen müssen, gerade weil es der Wirtschaft im Moment mal “gut geht”
  • die Schulaula vor sich hinschimmelt, weil Ebbe in den Kassen herrscht
  • Schwimmbäder und Bibliotheken schließen müssen, denn wo bitte soll das Geld dafür herkommen?
  • (...) mehr...

    Störerhaftung für Privatpersonen soll bleiben

    Wenn es nach der Bundesregierung geht (und es geht nach der Bundesregierung), dann sollen Cafes, Hotels usw. künftig von der Störerhaftung befreit werden. Für private WLANs soll das aber nicht gelten.

    Ich habe da so meine Vermutung, warum das so ist (dazu mehr weiter unten). Doch zunächst mal die offizielle Begründung dafür, warum Privatleute und Geschäftsleute anders behandelt werden sollen. Innenminister de Maizière sagte dazu in einem Interview mit der “FAS” (zitiert via bundesregierung.de): (...) mehr...