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Depublizierung: Wenn gebührenfinanzierte Inhalte aus dem Internet verschwinden

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Unsere GEZ-zwangsgebührenfinanzierten Fernseh-Programme sind i.d.R. nur 7 Tage in den Mediatheken von ARD und ZDF online abrufbar. Aufwändig produzierte Sendungen wie z.B. der Tatort werden per Gesetz nach einer Woche aus dem Internet depubliziert, also quasi ent-veröffentlicht (Wikipedia-Artikel: Depublizierung).

Dieses „Depublizieren“ (was für ein schreckliches Wort!) kostet, ganz nebenbei, einen schönen Batzen Geld. Die Allgemeinheit zahlt also zwei mal: Erst für die Produktion des Programms. Und dann nochmal, damit wir das Programm nach einer Woche auf gar keinen Fall mehr online abrufen können. (...) mehr...

Nebelsprech beim ZDF: „Technologietransfer“

zdf

Sehr geehrtes ZDF,

vielen Dank für Ihre erfrischende Anregung zur flexiblen Verwendung der Sprache in Ihrem GEZ-finanzierten Rhetorik-Grundkurs „Indonesier wollen Aua-Aua-Autos„: [UPDATE: Man sollte sich als Blogger überlegen, nie mehr auf Online-Inhalte von ARD und ZDF zu verlinken. Solche Inhalte werden oft nach z.B. einem Jahr DEPUBLIZIERT – Info:  Depublizierung: Wenn gebührenfinanzierte Inhalte aus dem Internet verschwinden]

Nebel-Alarm! Mit dem Zweiten sieht man schlechter…

Sollten Sie, liebe Leser, also das nächste Mal zum Kreck-Einkauf kurz hinter die bayrisch-tschechische Grenze fahren (...) mehr...

Quo vadis, Thomas Gottschalk?

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„Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.“ (Epikur von Samos, 341 – 270 v. Chr.)

Gottschalk 2010

Trotz seines missglückten Ausflugs in das Vorabendprogramm waren Thomas Gottschalk bislang die heimlichen Sympathien des deutschen Fernsehpublikums immer noch sicher.

(Bild: Siebbi – Lizenz: CC-BY-3.0, Quelle und Infos)

Nun will Gottschalk künftig neben Dieter „Jede-durchgerostete-Mülltonne-singt-besser-als-Du“ Bohlen in einer der unsäglichen RTL-Castingshows sitzen.

Au weia! Warum tut sich der Mann das an? Und uns? Wieso müssen wir mitansehen, dass sich Thomas jetzt freiwillig auf dieses bodenlose Niveau hinabbegibt? (siehe auch: Fernsehkritik TV: Im Sturzflug nach unten)

Einem wie dem Gottschalk verzeiht man sein dürftiges Zwischenspiel in der ARD, auch wenn es ein gewisses Befremden (Fremdschämen mit Gottschalk) ausgelöst hat. (...) mehr...

Podcast (4): Die Zwangs-Gebühren-Einzugs-Zentrale

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Die GEZ steht im Fokus dieser Folge des Podcasts (Download MP3, ca. 46 min.). Die Öffentlich-rechtlichen jubeln, dass die künftige Haushaltsgebühr ab 2013 einfacher, gerechter und erst mal stabil bleibe.

Unter den Tisch fällt dabei gerne, dass sich für manche die Gebühr verdreifachen wird und künftig auch Medienmuffel die volle Gebühr berappen müssen. Weitere Themen:

  • Warten auf den Tod: Wie Nachrichtenagenturen das Haus Nelson Mandelas belagern
  • 60 Jahre Doof: Die Bild-Zeitung will im Juni an alle ein Gratis-Exemplar „verschenken“
  • Spektakuläre Video-Botschaft: ORF-Redakteure wehren sich erfolgreich gegen Postenbesetzung
  • Tödliche Waffe: Wissenswertes über Pfefferspray
  • Der Fall Europas: Die Verschwörungstheorie zum Untergang der „Costa Concordia“
  • Die Süddeutsche und schwule Fußballer: Wer auf gar keinen Fall (!!!) schwul ist
  • (...) mehr...

    Fremdschämen mit Gottschalk

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    Gottschalk 2010

    Mit „GOTTSCHALK LIVE“ hat sich Deutschlands beliebtester Entertainer aus freiem Antrieb auf ein fragwürdiges Niveau degradiert. Er ist zum Werkzeug geworden und wird nun in aller Konsequenz der monetären Endverwertung zugeführt.

    Seit drei Folgen schleppt sich Thomas Gottschalk nun krampfhaft grinsend durch das ARD-Abendprogramm. Hatte er die hölzerne erste Folge noch augenzwinkernd als „technische Probe“ abtun können, verfestigt sich langsam der Eindruck, dass „GOTTSCHALK LIVE“ ein dünnes Unterhaltungssüppchen ist.

    Wenn Gottschalk sagt: „Wir sind nach der Werbung wieder da„, durchzuckt es den Zuschauer, als wäre ihm ein rustikaler Holzpflock tief ins Herz eingeschlagen worden. Der Schmerz vermischt sich mit dem Gefühl ein romantischer Sonderling zu sein, der einer längst vergessenen Traumwelt nachhängt. (...) mehr...