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Deppen-Journalismus (2)

Nachdem die Bildzeitung im Februar in Nürnberg bereits bewiesen hat, dass sie Deppen-Journalismus gut kann, folgt jetzt der zweite klare Fall von Deppen-Journalismus 2015 – diesmal von der TAZ aus Berlin.

Wir wissen nicht, ob der Chefredakteur zum Autor Christoph Ruf gesagt hat “Mach mal irgendwas über Nürnberg” oder was Herrn Ruf zu folgender Schlagzeile bewegt hat: Der Club bleibt der Depp

Also, Herr Ruf: Wer sich als Journalist mit TV beschäftigt, der ist ein TV-Journalist. Und wer über Deppen schreibt, so wie Sie, der ist (...) mehr...

Luxusuhren, Katar und Bayern München

Der rechtskräftig vorbestrafte Karl-Heinz Rummenigge wird wohl nur ungerne an Februar 2013 zurückdenken. Da kam er gerade von einer Versammlung des europäischen Klub-Verbandes European Club Association (ECA) aus Katar zurück.

Im Gepäck trug der leidenschaftliche Luxusuhrensammler Rummenigge zwei Rolexuhren, die er laut Zeit von einem Freund geschenkt bekommen habe. Rummenigge wurde vom Münchner Zoll erwischt, akzeptierte einen Strafbefehl über eine viertel Million Euro und darf deshalb als vorbestraft bezeichnet werden. (Bildlizenz:  CC BY-SA 3.0 von Michael LucanBildquelle) (...) mehr...

Eigentor der Woche: Netz10

Das finale Eigentor der Woche geht an – oh Wunder von Brazil – an Netz 10 selbst! (Text und Cartoon: Jos F.)


Ja es war eine spannende WM, mit spannenden Eigentoren und vor lauter Häme dem wohl kritisierenswertem Gigantismus wollen wir sportlich bleiben und zugeben, neben all der Hähme eines vergessen zu haben:

Nämlich den Spass, den das Ereignis alle vier Jahre und nur in dieser Weise mit sich bringt.

Den Spaß, sich mit Freunden zu treffen und Spiele anuzuschauen.

Den Spaß, hochwertige Spiele zu genießen und einzutauchen in über 90 Minuten beste Sportunterhaltung.

Die feierliche Wirkung, die Tore, die Fans, internationale friedliche Zusammentreffen, endlich Gründe regelmäßig soviel Bier zu trinken… (...) mehr...

Eigentor der Woche: Der deutsche WM-Journalismus

Das Eigentor der Woche geht diesen Sonntag an den deutschen WM-Journalismus.

Für seine penetrante Nörgelei kassierte Reporter Boris Büchler vom ausgelaugten Herrn Mertesacker einen saftigen Ausraster. (Cartoon und Text: Jos F.)

Anders als wie von besagtem Herrn Büchler soll hier nicht der Fehler gemacht werden, mit allem Negativen sofort ins Haus zu fallen. Dann hätte Herr Mertesacker auch nicht so „Was wollen Sie, was wollen Sie jetzt von mir?!?“ reagiert, so vermutete unlängst dessen Papa.

Nein, es kann durchaus nett sein, wenn der Kommentator unverholen sein Team favorisiert. Endlich mal ein öffentlicher Lebensbereich, wo sowas geht. Oder wenn vom WIR geredet wird, wenn wir am gewinnen sind. (...) mehr...