creative commons

CC-Lizenzen auf dem Abstellgleis?

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Wenn stimmt, was Rechtsanwalt Markus Kompa auf seinem Blog und auf Telepolis berichtet, ist das für mich der Todesstoß für Creative-Commons-Lizenzen. Ich bin kein Jurist und wer exakte Infos braucht, möge sich an den einschlägigen Stellen informieren. Salopp zusammengefasst bedeutet das Urteil des OLG Köln für mich Laien aber:

Wer ein Bild unter CC-Lizenz z.B. mit Namensnennung kostenlos nutzt und den Namen unter Verletzung der Lizenzbedingungen nicht nennt, darf das Bild trotzdem kostenlos nutzen. Weil nämlich der vom Lizenzgeber festgelegte Marktwert 0 Euro ist. Und das genau das Geld (nämlich garnüscht) ist, das man bei Lizenzverstoß einfordern darf. (...) mehr...

Podcast (6): Netzpolitik – „Happy Birthday to you!“

Viel Musik (garantiert GEMA-frei) und Informationen zur Netzpolitik gibt es in der 6. Ausgabe des netz10.de Podcasts auf die Ohren.

Download (mp3, ca. 55 min.): Diese Ausgabe war eine Premiere, da sie erstmals LIVE ins Netz gestreamt wurde. Themen sind u.a.:

  • Alternative Geburtstagssongs
  • Die GEMA und die DJs
  • Die „Pauschalabgabe“ auf Speichermedien
  • ZDF-Zuschauerservice im Test
  • GEZ: „Medienvielfalt“ in Deutschland
  • Massenabmahnungen
  • Public Domain Musik
  • (...) mehr...

    Creative Commons – Lizenzen zweiter Klasse?

    „Alternative Bildlizenzen wie z.B. die CC-Lizenzen sind Lizenzen zweiter Klasse. Man darf gegen sie verstoßen, weil die Urheber Idealisten sind, die ihre Inhalte frei ins Netz stellen.“

    „1094 Tiere auf dem Teller“ aus dem Fleischatlas, PDF S.21 von: Heinrich-Böll-Stiftung, BUND und Le Monde diplomatique steht unter CC BY-SA 3.0)

    Diese und andere falsche Vorstellungen über alternative Lizenzen scheinen nicht nur unter privaten Internetnutzern weit verbreitet zu sein.

    Auch in einigen Redaktionen renommierter Medien (die gerne ein Leistungsschutzrecht hätten) nimmt man es mit den Lizenzbedingungen nicht immer so genau.

    Das Berliner Blog Metronaut hat am Beispiel des Fleischatlas  mal recherchiert, wie Focus, Bild, WELT und Konsorten die unter CC BY-SA 3.0 stehende Grafik des PDFs (siehe Bild) nach eigenem Gusto (lizenzwidrig) verwursteln („Die Qualitätsmedien und Creative Commons – ein Trauerspiel„). (...) mehr...

    GEMA verklagt Musikpiraten

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    Eine interessante gerichtliche Auseinandersetzung um die Anerkennung von unter Pseudonym veröffentlichter Creative-Commons-Musik wird es bald vor dem Frankfurter Amtsgericht geben.

    Wie der Verein Musikpiraten e.V. heute auf seiner Webseite mitteilt, hat die GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) den Verein verklagt. Hintergrund ist eine von den Musikpiraten 2011 veröffentlichte CD (FreeMixter), die ausschließlich Creative-Commons-Musik enthält. (...) mehr...

    OpenClipArt – Grafiken in der Public Domain

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    Es ist an der Zeit, ein großes Lob an ein Projekt auszusprechen, das die meisten von Euch wohl kennen dürften: OpenClipArt.

    Seit Anfang 2004 haben rund 100.000 Menschen freie Grafiken zu diesem Projekt beigesteuert. Ziel des Projektes ist es, ein umfassendes Archiv aufzubauen, deren Inhalte in der Public Domain stehen. Sprich: Jeder kann die Grafiken (Beispiele weiter unten) des Archivs frei nutzen.

    In den letzten Monaten habe ich zunehmend und regelmäßig Grafiken aus dem freien OpenClipArt Archiv auf diesem Blog genutzt. (...) mehr...