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Max-Morlock-Stadion – “Unser Stadion ist keine Nutte”

Bevor ich mich anfange in diesem Artikel aufzuregen (und zwar so richtig), möchte ich gerne die Nicht-Nürnberger erst mal informieren, um was es geht.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1954, als der 1. FC Nürnberg mit Max Morlock einen großartigen Fußballer hervorbrachte, der im WM-Finale den 1:2 Anschlusstreffer gegen die Ungarn erzielt hat und damit entscheidenden Erfolg am WM-Titel der Deutschen hatte (Endstand 3:2).

Seit vielen, vielen Jahren ist bei einigen Fans deshalb der Wunsch entstanden, das Nürnberger Stadion in “Max-Morlock-Stadion” umzubenennen. Der Verein hat das bis jetzt immer abgelehnt. Denn wenn ein Stadion heutzutage nicht Pampers-Arena, Kloster-Frau-Melissengeist-Stadion oder Dany-plus-Sahne-von-Danone-Kampfbahn heißt, dann kostet das den Verein einen Haufen Geld, das man nicht mehr für ein Leihgeschäft dritten Grades über einen tiefstehenden, 17-jährigen 10er aus Burundi ausgeben kann. (...) mehr...

Deppen-Journalismus (2)

Nachdem die Bildzeitung im Februar in Nürnberg bereits bewiesen hat, dass sie Deppen-Journalismus gut kann, folgt jetzt der zweite klare Fall von Deppen-Journalismus 2015 – diesmal von der TAZ aus Berlin.

Wir wissen nicht, ob der Chefredakteur zum Autor Christoph Ruf gesagt hat “Mach mal irgendwas über Nürnberg” oder was Herrn Ruf zu folgender Schlagzeile bewegt hat: Der Club bleibt der Depp

Also, Herr Ruf: Wer sich als Journalist mit TV beschäftigt, der ist ein TV-Journalist. Und wer über Deppen schreibt, so wie Sie, der ist (...) mehr...

Das Leiden der Clubfans

Die leiderprobten Club-Fans sind ein geduldiges Volk und gehören zu den treuesten Fans in der Bundesliga. Am Samstag wurde diese Treue auf eine harte Probe gestellt.

Man steht zu seinem Club, in guten wie in schlechten Zeiten. Und wer nicht hüpft, der ist ein Fürther… Dass es mal höhnischen Applaus für den Glubb gibt, erlebt man selten. Der Samstag gegen Hoffenheim war so ein Tag. Der Club hat eine Vorstellung abgeliefert, die beängstigend war. Ein Einblick in die fränkische Fußballseele. (...) mehr...