Leseempfehlung: Bengalische Feuer und die Rolle der Medien
Leseempfehlung: Bengalische Feuer und die Rolle der Medien
Unter der Überschrift “Ein Jubiläum zum Vergessen” berichtete die Süddeutsche Zeitung heute, dass der beste Fußballverein aller Zeiten sein 1000. Bundesligaspiel mit 1:0 gegen Hertha BSC Berlin gewonnen habe.
Für uns Clubberer ist das natürlich ein Grund zur Freude. Noch mehr jubiliert hätten wir allerdings, wenn uns die Süddeutsche wenigstens das richtige Ergebnis mitgeteilt hätte. Das Spiel endete nämlich nicht 1:0, sondern 2:0.
Die leiderprobten Club-Fans sind ein geduldiges Volk und gehören zu den treuesten Fans in der Bundesliga. Am Samstag wurde diese Treue auf eine harte Probe gestellt.
Man steht zu seinem Club, in guten wie in schlechten Zeiten. Und wer nicht hüpft, der ist ein Fürther… Dass es mal höhnischen Applaus für den Glubb gibt, erlebt man selten. Der Samstag gegen Hoffenheim war so ein Tag. Der Club hat eine Vorstellung abgeliefert, die beängstigend war. Ein Einblick in die fränkische Fußballseele.
Selbst mit dem Desktoprechner (Notebook, Netbook…) lohnt es sich manchmal, Webseiten in der mobilen Version anzusurfen.
Viele Webseiten sind inzwischen so überfrachtet, dass ein Besuch trotz NoScript und AdblockPlus keinen Spaß mehr macht. Ein gutes Beispiel ist (imho) die Seite bundesliga.de. Die Seite ist so überladen mit Flashanimationen, Werbung, JavaScript usw., dass die Augen schmerzen! Eine richtige Wohltat ist dagegen die mobile Version der Seite, die ruckizucki geladen ist und sich werbefrei auf das Wesentliche beschränkt.
Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Seiten, deren mobile Versionen schneller laden und simpel gehalten sind. Eine Seite, auf der Ihr rund 1000 von mobilen Versionen nach Kategorien geordnet findet, Read more »
Man sollte meinen, dass die Tagesthemen große Probleme haben, all die komplexen Themen über die vielen Krisen der Welt in einer einzigen Sendung unterzubringen.
Zu entscheiden, was die wichtigsten Themen für eine Hauptnachrichtensendung sind, ist sicher keine leichte Aufgabe. Die Tagesthemen vom 2.10.2011 (Sonntag) mit Caren Miosga hinterließen bei mir jedoch ein zwiespältiges Gefühl.
Deshalb habe ich die Sendung ein bisschen genauer unter die Lupe genommen. Mit einem – wie ich finde – erstaunlichen Ergebnis:
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Sobald im Zusammenhang mit dem Medienspektatkel Profifußball das Wort “Regeländerung” fällt, tönt es reflexartig und vielstimmig, man solle das Spiel doch so lassen, wie es ist und nicht kaputt machen.
Ich sehe das anders. Herzlich willkommen im 21. Jahrhundert! Hier sind die meiner Meinung nach 5 unnsinnigsten Regeln im Profifußball und wie sie geändert werden sollten:
Diese Regel stammt aus einer Zeit, in der Schiedsrichter ihre Uhren noch nicht anhalten konnten (wenn sie überhaupt eine hatten). Sie führt regelmäßig zur Unsitte der gezielten Spielverzögerung. Komisch, dass sich in den letzten Minuten eines Spiels immer nur Spieler der führenden Mannschaft vor Schmerzen auf dem Boden krümmen. Schon Kinder lernen dadurch, dass es sich lohnt, ein Betrüger zu sein. Deshalb muss diese Regel abgeschafft werden und die absolute Spielzeit eingeführt werden.
Um die Fehlbarkeit des menschliche Schiedsrichters zu rechtfertigen, wurde im vor-vorletzten Jahrhundert das Argument der “Tatsachenentscheidung” zusammengezimmert. Anstelle einer Lochkamera haben wir heute mit hochauflösender Videotechnik die Möglichkeit, krasse Fehlentscheidungen zu überprüfen und zu revidieren. Im Eishockey ist dies schon länger problemlos umgesetzt. Weder kommt es hier zu einem inflationären Einsatz, noch wird dadurch das Spiel “kaputt gemacht”. Was den Fußball nämlich viel eher kaputt macht, sind “Tatsachenentscheidungen” wie z.B. zu dem unrühmlichen Handspiel Tierry Henrys, mit dem sich Frankreich in der Qualifikation zum Nachteil von Irland zur WM 2010 gemogelt hatte.
Diese Regel ist nicht nur eine andauernde Quelle von Fehlentscheidungen. Sie macht oft auch keinen Sinn, z.B. wenn nach einer kurzen Ecke der ausführende Spieler den Ball zurückbekommt und im Abseits steht, weil er nach der Logik dieser unsinnigen Regel dem Tor näher ist, als der letzte Verteidiger. Die Regel macht nur dann Sinn, um zu verhindern, dass ein abgestellter Stürmer einfach vor dem Tor herumlungert und damit einen Abwehrspieler bindet. Abhilfe: Ist ein Spieler innerhalb der letzten 16 Meter vor dem Tor im Ballbesitz, kann sein Pass nicht mehr als Abseits gewertet werden.
Fußball wird, so wie der Name schon sagt, mit dem Fuß gespielt. Bei genauerer Betrachtung gibt es (abgesehen vom Gewohnheitsfaktor) keinen vernünftigen Grund, warum der Ball mit der Hand ins Spiel gebracht werden dürfte. Der Einwurf sollte abgeschafft werden und durch den “Einschuss” ersetzt werden, was für zusätzliche Standardsituationen und Torraumszenen sorgen dürfte.
Spieler, die in der 89. Minute durch ein taktisches Foul den Ausgleich verhindern, erhalten die gelbe oder rote Karte. Wer sich einen regelwidrigen Vorteil verschafft muss aber auch so bestraft werden, dass der Nachteil unmittelbar für ihn selbst spürbar ist bzw. in einen Vorteil für den Benachteiligten mündet. Was nutzt es der benachteiligten Mannschaft, wenn am nächsten Spieltag der Gegner des Betrügers den Nutzen daraus zieht, weil der Betrüger wegen der xten gelben Karte gesperrt ist? Neben der Bestrafung durch Karten ist es deshalb höchste Zeit, dass die Zeitstrafe in den Profifußball eingeführt wird.
(12.1.2011) Dass die anglophilen Deutschen ein Problem mit dem kleinen Strichlein am Ende von Wörtern haben, ist ja bekannt. Längst haben wir uns an Susi’s Wollladen, Günther’s Käsetheke oder Peter’s kleiner Computerladen gewöhnt, auch wenn es einfach nur falsch ist.
Ist ja auch kein Wunder, wenn die “großen Medien” uns den Unsinn mit dem kleinen Strichlein in überdimensionierten Schlagzeilen vormachen. So heißt es heute z.B. auf bundesliga.de: “Zeig’ es dem Profi!“:
Dass neben diesem Sprachunfug irgendeine austauschbare Fußballnase sitzt, ist irreführend. Als “Profi” sind wohl die Redakteure gemeint. Man sollte doch vermuten dürfen, dass Redakteure (wenn sie bezahlt sind) Profis sind. Also, liebe Profis, der Imperativ von zeigen wird zeig (oder zeige, jedenfals nicht mit Apostroph) geschrieben. Und wer es nicht glaubt, kann es hier nachlesen.
Ich habe mich heute gefragt, welchen Einfluss Programme (und auch Hardware) auf den Stromverbrauch meines Ubuntu-Notebooks haben.
Getestet wird auf einem HP Pavilion Notebook. Wie schon bei meinen anderen Artikeln zum Stromverbrauch (Hinweise am Artikelende) kommt das Messgerät Brennenstuhl PM230 zum Einsatz und es wird mit Ubuntu getestet. Das Notebook läuft unter Ubuntu Linux “Lucid Lynx” mit Xfce als Desktopumgebung. Der Basisverbrauch (ohne zusätzlich geöffnete Anwendungen) beträgt rund 31 Watt im offline Modus ohne laufende Serverdienste wie cupsd usw.
Bei Desktopsystemen mit externer Hardware kann der Basiswert auch schon mal 100 Watt betragen oder gar deutlich darüber liegen. Notebooks verbrauchen im Vergleich dazu deutlich weniger Strom.
Ich bin gespannt. Während des Bootvorgangs schwankt der Stromverbrauch stark. Durchschnittswert ca. 42 Watt. Zum Beginn meiner Reise starte ich Firefox (offline auf leere Startseite). Der Verbrauch geht kurzfristig vom Basiswert 31 auf den Spitzenwert von ca. 45 Watt in die Höhe und pendelt sich nach erfolgreichem Öffnen des Programms knapp über dem Basiswert (ca. 31 – 32 Watt) ein.
Schließe Firefox. Vom Basiswert aus verbinde ich einen TV-Stick WinTV Nova-T von Hauppauge per USB mit Ubuntu. Gemessener Wert: ca. 36 bis 37 Watt. Starte jetzt DVB-T Me-TV. Das Vergnügen auf arte braucht insgesamt zusätzliche ca. 9 Watt, insgesamt 42 Watt.
Nun will ich mal sehen, wie sich die Vorzüge meiner Grafikkarte GeForce Go 7400 im Stromverbrauch niederschlagen. Getestet wird mit dem Ballerspiel Critical Mass. Stromverbrauch: ca. 51 Watt, satte 18 Watt über dem Basiswert.
Als nächstes teste ich die WLAN-Verbindung, die mich automatisch mit meinem Router verbindet. Nach erfolgreicher Verbindung messe ich ca. 33 Watt, rund 1 – 2 Watt mehr.
Höchste Zeit, Firefox online zu testen und ihm richtig schön Arbeit zu geben. Aus der Liste opulenter Webseiten surfe ich auf bundesliga.de und der Watt-Verbrauch pendelt sich zwischen 39 und 43 Watt ein. Dies gilt jedoch nur, solange Firefox im Vordergrund bleibt und die Flash-Animationen auch auf dem Display anzeigen muss. Schlummert das Programm in der Taskleiste, geht der Verbrauch auf ca. 33-34 Watt zurück.
Ich surfe mal lieber auf eine bescheidenere Seite. Ca. 34 Watt nach dem Laden der Seite ubuntuusers.de. Dieser Wert bestätigt sich so ähnlich auch für viele andere Seiten ohne Werbung und anderen großen Firlefanz. Ich schließe den Browser und lande wieder bei ca. 33 Watt.
Ein Download bei chip.de und der Verbrauch steigt auf ca. 37 Watt.
In einer Tabelle habe ich die Anwendungen und ihren vermeintlich zusätzlichen Verbrauch (nach Abzug des Basiswertes) kurz zusammengefasst. Alle Messungen sind nichts weiter als Schnappschüsse unter bestimmten Bedingungen und können Schwankungen unterliegen. Sie sind erhoffte Annäherungswerte ohne statistischen Wert. Zur Ermittlung wurde je Versuch mindestens 3 mal gemessen.

Tabelle: Gemessener zusätzlicher Stromverbrauch (Notebook HP Pavilion, Ubuntu Linux) im Vergleich zum Basiswert
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