verkehr

Die Ratte, die auf dem Radweg starb

Über plattgefahrene Ratten, quicklebendige Menschen und Füchse, die unter die Räder kommen.

Für die Lebensqualität in einer von Autos dominierten Stadt haben Radwege viele Vorteile: Sie entschleunigen den Verkehr, mindern Lärm und Gestank, sparen Ressourcen (auch im Geldbeutel) und fördern die eigene Fitness (es muss ja nicht gleich ein Halbmarathon sein). Und im Gegensatz zum Radeln auf der Straße sinkt die Unfallgefahr für den Radler.

Natürlich sind Radfahrer manchmal auch für andere gefährlich, nicht nur für Fußgänger (zumindest, solange die Helmpflicht für Fußgänger nicht kommt). Sondern auch für Ratten:

Diese Ratte hat es in Nürnberg auf dem Radweg an der Äußeren Bayreuther Straße stadteinwärts erwischt. (...) mehr...

Critical Mass in Nürnberg (15 Fotos)

Bei z.T. strömendem Regen waren am Freitag bei Critical Mass Hunderte Radfahrer auf Nürnbergs Straßen unterwegs (15 Fotos).

Beim solidarischen Zwischenstopp am leerstehenden Quellegebäude öffnete der Himmel seine Schleusen. Die Fahrradfreunde von Critical Mass mussten eine kurze Pause einlegen. Was nicht nur die Gelegenheit zu einer Plauderei gab (wenn man einen Unterstand ergattert hatte), sondern auch starke fotografische Reize hatte.

Das alte Gebäude des Versandhauses Quelle in Nürnberg ist eines der größten leerstehenden Gebäude in Deutschland. Seit ein paar Jahren hat sich in der Quelle ein Künstlerkollektiv etabliert und nutzt einige Räumlichkeiten zwischen. Nach der Übernahme durch einen Investor ist die Zukunft der Quelle jetzt ungewiss und das Künstlerkollektiv kämpft um ein Bleiberecht in der Zukunft. (...) mehr...

Das Auto hat den Charakter Nürnbergs verändert

Ich fahre Rad, weil es Spaß macht. Es ist gesund, ökologisch und schont den Geldbeutel. Mit dem Rad in der Stadt unterwegs zu sein ist eigentlich eine Win-Win-Situation. Eigentlich.

Was mich mit dem Rad in Nürnberg immer wieder erschüttert, ist die große Zahl an Autos. Autos, die in Nürnberg so viel Fläche einnehmen und damit sehr tief in das Bild der Stadt eingreifen. Es ist das riesige Ausmaß an Blech und Abgasen, das nicht nur einen tiefen Einschnitt in das Leben der Fußgänger und Radfahrer bedeutet. Es sind die vielen Autos, unterwegs auf einer Infrastruktur, die nicht für diese Schwemme von motorisiertem Individualverkehr angelegt wurde. (...) mehr...