Allgemein

Werbung über Werbung

Wohin man sieht: Werbung über Werbung. Je mehr Werbung es gibt, desto geringer ist ihr gefühlter Wert, ihre Akzeptanz. Immer geringer der Glaube, dass schon irgendwas dran sein wird an dieser Reklame.

Bis zu dem Punkt, wo man nur noch das Gefühl hat, dass Werbung Dich belästigt. Dass Werbung zur Last wird. Dass Werbung zum notwendigen Übel geworden ist, wie der Einwurf einer 50-Cent-Münze auf einem Sanifair-Klo.

Und weil Werbung immer mehr als Belästigung empfunden wird, werden ihre Methoden immer raffinierter, ausgeklügelter, aggressiver. Werbung will tief eindringen in Dich. Deine Gedanken beherrschen.

Werbung über Werbung (Symbolbild)

Weil dieser sich selbst befeuernde Selbstzweck an seine Grenzen stößt, sucht sich die Werbung immer neue Wege, sich zu verbreiten. (...) mehr...

2017 wird auch nicht besser

Viele glauben, 2016 war ein schreckliches Jahr. Doch 2017 wird wahrscheinlich auch nicht besser.

Den ersten Ausblick auf 2017 gibt uns die GEZ-Tagesschau. Sie teilt mit:

2017 bringt uns also einen zusätzlichen Feiertag. Und darüber freuen sich alle, so die kramphaft konsensbemühte Tagesschau.

Alle freuen sich. Außer natürlich Säuglinge, Rentner, Arbeitslose, Asylsuchende, Knackis, Pflegefälle, Bettler und Obdachlose. Denen dürfte es ziemlich egal sein, ob es einen zusätzlichen Feiertag gibt.

Was uns 2017 also mit ziemlicher Sicherheit bleiben wird, ist ein gehäuft auftretender Käseglockenjournalismus, der sein alternativloses Selbstverständnis anderen überstülpt (und es selbst nicht merkt). (...) mehr...