Werbung machen für Werbung, die Werbung für Werbung macht

Wir wissen nicht, ob jemand Werbung betreibt, um weitere Kästen wie die im Bild mit ebensolchen Werbebotschaften zu bekleben. Wenn aber im Jahr 2016 jemand sein Brot damit verdient, sollte uns das nicht wundern.
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“Und was machst Du so beruflich?” – “Och, ich mache Werbung für Werbung, die Werbung für Werbung macht.”

Und wenn der Job mal wieder vakant ist, muss man sich um einen neuen Mitarbeiter bemühen. Dann macht der Personalchef Werbung für Bewerbungen von Werbeleuten, die Werbung machen für Werbung, die Werbung für Werbung macht. Oder einfacher gesagt: Gesucht wird ein Reklame-Reklame-Reklame-Fachmann.

Selbst wenn es um den privaten Vorgang der Entstuhlung geht, hat sich die Reklame bereits als Symbiosepartner aufgedrängt. In Nürnbergs erster Shitfaßsäule kann man sich im Reklame-WC innendrin bereits getrost schwerstofflich von genau dem trennen, für was draußen auf der Shitfaßsäule Reklame gemacht wird.

Nur irgendwann, wenn alle nur noch Werbung machen, oder Werbung für Werbung machen, oder Werbung für Werbung machen, die Werbung für Werbung macht, ja dann wird man feststellen, dass der Herrgott vor den Stuhlgang die Nahrungsaufnahme gestellt hat.

Oder wie es grobschlächtigere Naturen ausdrücken würden: Nur wer frisst, der kann auch kacken. Und Werbung macht nun mal nicht satt.