Mein neuester Kurzfilm: „Never go to Nuremberg“

Am ersten Januarwochenende 2016 hatte ich die Gelegenheit, Kurzfilme mit zwei Filmemachern aus Dublin zu drehen: Alexandra Vetter und Robert O’Meara (Four Court Films). Dabei ist „Never go to Nuremberg“ entstanden. Ein knapp vier Minuten langer Film, in dem ich für Idee, Regie, Schnitt, Audio usw. (also so ziemlich alles außer der Schauspielerei) verantwortlich zeichne.

Die Story:

Ein ausgesprochener Griesgram verbingt gezwungenermaßen ein paar Stunden im verschneiten Nürnberg und grantelt pessimistisch so ziemlich über alles rum, was ihm in die Quere kommt (Sie wissen ja: In Nürnberg ist es auch nicht besser…). Doch dann, ganz oben auf der Nürnberger Burg trifft er auf eine lebensfrohe Frau, die die Welt tanzend umarmt. Die Charaktere prallen aufeinander, bis es in mittelalterlichem Gemäuer zum großen Showdown kommt…

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Der Film ist in englischer Sprache mit ziemlich ausgeprägtem irischen Akzent, der deutsche, gymnasial geprägte Oxford-Anglizisten vor das eine oder andere Verständnisproblem stellen könnte. Aber keine Sorge: „Never go to Nuremberg“ ist ein Film, der auch so gut verdaut werden kann. So spricht Alex im ganzen Film nur sieben Worte, ihre Botschaft kommt trotzdem rüber.

Das wiederkehrende Thema (Filmmusik) steht übrigens in der Public Domain (siehe Abspann). Für die Sequenzen mit dem Synthesizer habe ich höchstpersönlich ein paar Töne dazu komponiert und sie mit dem Open-Source-Synthi ZynAddSubFX aufgenommen (Meine Güte, wie kommt man denn auf so einen Namen?).

Danke an Alex und Rob. Hier ist eine Arbeitsprobe der beiden, der Trailer zu Northsiders, einer Pilotfolge zu einer Fernsehserie, die in Dublin spielt:

https://vimeo.com/111474802

Und nun viel Spaß mit „Never go to Nuremberg“!