Open-Source-Kraut-und-Rüben-Artikel (4)

Suse Cartoon 200x137 ubuntu telefon suse shopping lense osbn open source open moko nürnberg mobilfunk linux jos f freerunner firefox os fairphone cartoon anwendertreffen Der bunte Korb voller Linux-Themen heute mit einem SuSE-Installations-Desaster-Cartoon, Ubuntu 13.04 Silly Shuttlelense, Fairphone, Firefox OS und den Nürnberger Ubuntu-Freunden. 

Netz10-Hauscartoonist Jos F. hat angekündigt, den Sprung vom Ver-Äppel-Jünger hin zu quelloffener Freiheit und unixoider Selbstbestimmung wagen zu wollen. Gesagt, getan. Eine Linuxheftchen-CD und zwei Installationsversuche später hat Jos diesen Cartoon geschickt:
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Den Windows den Segeln

Dann habe ich mich gewundert, warum der große Bug-Nummer-1-Beseitiger Marc Shuttleworth mit dem Release von Ubuntu Linux 13.04 Raring Ringtail gleichzeitig (und unerwartet früh) den Codenamen für die mit zwei ‘S’ ausgestattete Folgeversion 13.10 bekanntgegeben hat: Saucy Salamander (“unverschämter Schwanzlurch“).

Meine These ist, dass Herr Schüttelwertschöpfung einer überbordenden Spekulation spaßiger Prophezeiungen den Windows den Segeln nehmen wollte. Bieten sich doch mit dem ‘S’ einige lustige Kombinationen an, die u.a. auf den Maestro S. selbst zielen könnten. Ich denke da z.B. an Selfish Shuttleworth, Shitty Shoppinglense, Silly Shuttlenerd usw. usw. 😉

Open Source und Mobiltelefonie

menue1 ubuntu telefon suse shopping lense osbn open source open moko nürnberg mobilfunk linux jos f freerunner firefox os fairphone cartoon anwendertreffen Mit Spannung verfolge ich die Entwicklung von Fairphone und Firefox OS. Open Source ist in so viele Bereiche erfolgreich vorgestoßen, im Bereich der Mobiltelefone sieht es eben noch ziemlich mau aus. Mein Open Moko Freerunner (im Bild links mit Qtmoko) schlummert in der Schublade und ist eben noch ein gutes Stück entfernt, im Alltag eingesetzt zu werden.

Immer mal wieder lese ich die Nachrichten über kommerzielle Mobilfunktelefone, deren z.T. gängelnde Struktur, ihren scheinbar unersättlichen Hunger nach Daten und ihre Entmündigung des Nutzers, der glauben soll, er halte ein Produkt in den Händen (dabei ist er selbst das Produkt). Und mir wird klar, dass ich ein Telefon haben will, dass mir mit offenen Strukturen möglichst große Kontrolle gibt.

Ubuntu Anwendertreffen in Franken

Zum Ende noch ein kleiner Veranstaltungshinweis für Linuxfreunde aus Franken. Jeden ersten Freitag des Monats treffen sich die Nürnberger Ubuntu-Freunde in Feucht bei Nürnberg zum geselligen Plausch und zu quelloffener Fachsimpelei in illustrer Atmosphäre – und das seit 2006! Der nächste Termin ist FREITAG, der 7. Juni 2013. Nähere Infos gibt es auf der Webseite der Nürnberger Ubuntu-Freunde. Hier ein Foto vom Januar 2011.

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Darauf zu sehen ist ein Teil der Nürnberger Ubuntufreunde (nämlich diejenigen, die bereit waren, ihr Bild auch im Internet veröffentlicht zu sehen). I.d.R. sind ca. 20 Linux-Freunde vor Ort, die (neben Ubuntu) alle möglichen Distributionen nutzen. Die (gefühlte) Mehrheit der Truppe ist inzwischen auf andere Distributionen wie Mint, Debian, Arch usw. umgestiegen.

Comments

  1. “Open Source ist in so viele Bereiche erfolgreich vorgestoßen, im Bereich der Mobiltelefone sieht es eben noch ziemlich mau aus.”

    Ist das wirklich so? Der Kernel unter Andriod ist Linux. Ob man Andriod als “Frei” bezeichnen kann, darüber lässt sich sicher streiten.

    Da Andriod einen Marktanteil von ca. 74% hat (Quelle: Gartner) kann man vom ziemlich mau eigentlich nicht reden. 😉

    Du hast natürlich irgendwie schon recht, die Telefone sollten wirklich frei werden.

    1. Du hast schon Recht, vielleicht hätte ich es anders formulieren sollen. Ich zitiere mal aus einem Artikel von Richard Stallman (Android und die Freiheit der Nutzer):

      Die in Android enthaltende Linux-Version ist nicht vollständig freie Software, da es unfreie binäre BLOBs enthält (wie Torvalds’ Linux), von denen einige in Android-Geräten tatsächlich genutzt werden. Android-Plattformen nutzen auch andere unfreie Firmware und Bibliotheken.

      Der Artikel ist sehr lesenswert, wenn man sich mal einen Überblick darüber verschaffen will, wie “frei” Android eigentlich (nicht) ist..

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