Open-Source-Kraut-und-Rüben-Artikel

mbtwms Penguin video editor unity ubuntu sysvinit systemd osbn open source linux gnome 3 diaspora arch linux arch Trotz eines erhöhten Artikelausstoßes (zu Themen rund um Medien, Gesellschaft und Politik) habe ich meine Open-Source-Leser in den letzten Wochen sträflich vernachlässigt.

Mit Arch, systemd, Video-Editor, Gnome 3, Unity, Diaspora, OSBN und Ubuntu-Planet folgt nun ein Rundumschlag über Themen, die mich in den letzten Wochen hätten beschäftigen können (sie taten es aber nicht).

Arch und systemd

Arch Linux hat ja nun endgültig auf systemd umgestellt und nachdem ich mich der Umstellung  (“Never change a running system…”) eine Weile verweigert hatte, habe ich mich vor ein paar Wochen doch mal daran gemacht, das System auf systemd umzustellen. Das ist mir zwar weitestgehend gelungen, allerdings mit einer Ausnahme: Meine verschlüsselte Swap-Partition sträubte sich dagegen (das System ist LUKS-vollverschlüsselt). Der Boot mit systemd scheiterte deshalb. Nach einer Stunde erfolgloser Frickelei entschloss ich mich, dass alles erst mal so bleibt, wie es ist, da es mit sysvinit (noch) funktioniert.

Ansonsten funktioniert mit Arch alles ziemlich reibungslos. Nach mehreren Jahren Linux habe ich inzwischen auch eine gute Vorstellung, welche Progarmme ich haben will und brauche. Alles läuft relativ glatt, ohne dass ich das Bedürfnis habe, irgendetwas auszuprobieren. Deshalb vielleicht auch mein geringes Verlangen, etwas über Linux zu bloggen.

Linux und Video

Nach wie vor vermisse ich einen guten Videoeditor. Bevor Ihr jetzt Empfehlungen in den Kommentaren aussprecht: Ich meine einen wirklich guten Videoeditor. Der Mangel eines solchen Videoeditors hat mich bei meiner totalen Umstellung von Windows auf Linux damals von der Filmerei trotz Videocam weggebracht (es war trotzdem ein lohnender Schritt).

Gnome 3, Unity usw.

Gnome 3 und Unity bleiben für mich persönlich die herausragenden Verschlimmbesserungen der Open-Source-Landschaft der letzten Jahre. Ja, freilich, man darf nicht immer nur auf alten Standards beharren und die Geschichte des Fortschritts ist voll von mutigen Innovationen. Und ich kann auch gut verstehen, dass manche Nutzer große Fans der beiden sind. Man muss aber auch bereit sein, Zeit zu investieren, sich diese neuen Bedienkonzepte anzueignen.

Was für mich noch schlimmer ist, ist, dass ich den beiden (aber immerhin sind es 2) ehemaligen Windowsnutzern, die ich nach langem Gebemse auf Linux (Ubuntu Lucid Lynx, Gnome 2) hin-überzeugen konnte, nun keine simplen Upgrades nahelegen kann (“Ääääh, da musst Du jetzt auf, äh z.B. Xfce umsteigen, die haben da was geändert, das mit dem Gnome 2, das gibt es jetzt nicht mehr…“). Für solche Einsteiger kommt ein Umstieg auf Unity oder Gnome 3 nicht in Frage. Die wollen einfach, dass es funktioniert. Ende. Für sie bleibt die Erkenntnis, dass Linux halt doch irgendwie kompliziert ist…

OSBN und Planet Ubuntuusers.de

Die Gründung des Open Source Blog Netzwerkes war eigentlich schon lange überfällig. Das Netzwerk orientiert sich einfach viel stärker an den Interessen der Blogger. Auch dieser Artikel wird nicht auf dem Ubuntu-Planeten veröffentlicht werden können. Alleine schon mal wegen der Fullfeed-Pflicht.

Entwicklung von Diaspora

Nachdem die Entwickler sich aus dem Projekt Diaspora verabschiedet hatten, dachte ich eine Weile, das sei das Ende. Inzwischen muss ich sagen: Diaspora lebt. Es zieht auch immer wieder neue Besucher an und es gibt viele interessante Menschen zu treffen (wenn es auch nicht die sind, die ich im realen Leben kenne). Es ist für mich nicht unbedingt ein Netzwerk, um bestehende Freundschaften zu pflegen. Ich nutze es eher, um Themen zu folgen, neue Leute zu treffen und neue Blogs kennenzulernen.

So, das war mein Rundumschlag zu den Open-Source-Themen der letzten Wochen (nicht vollständig). Neben dem regulären Fullfeed könnt Ihr auch nur die Linux-Themen per RSS abonnieren.
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