Owncloud 4.5 im Kurztest

owncloudlogo wolke owncloud osbn open source linux cloud computing cloud Vor einem Jahr hatte ich das erste mal über Owncloud (damals: Version 2) geschrieben (“Owncloud – die Wolke bist Du“). Inzwischen hat die selbstverwaltete, quelloffene Datenwolke Owncloud Version 4.5 erreicht. Höchste Zeit einmal zu beleuchten, was sich seitdem getan hat (mit 4 Screenshots)…

Mit Owncloud lassen sich Daten verwalten (inklusive Up- und Download), Textdateien erstellen und editieren, Lesezeichen verwalten, Kalender erstellen, Musik hören und noch vieles mehr. Nutzer sprechen Owncloud mit dem Browser an.

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Dateiverwaltung mit Owncloud

 

Owncloud lässt sich im Prinzip recht einfach betreiben. Ein Webserver wie Apache und PHP und los gehts. Eine zentrale Wolke, die mehrere User ortsunabhängig nutzen können. Ich nutze Owncloud jetzt seit einem Jahr. Die Version 4.5 ist deutlich schneller als noch vor einem Jahr.

Der inzwischen hinzugekommene Texteditor macht Laune und ist schon recht gut brauchbar. Textdateien lassen sich so von mehreren Nutzern bearbeiten. Eine Versionsverwaltung gibt es inzwischen auch, um ältere Versionen evtl. wiederherzustellen.

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Texteditor im Browser für kollaboratives Arbeiten

Der integrierte Audioplayer hat noch Luft nach oben. Wird ein Menüpunkt gewechselt, z.B. von MusicPlayer zu Daten, setzt bei mir Ampache nach wie vor ca. eine Sekunde aus, bevor er weiterspielt.

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Musik aus der Wolke mit Ampache

Große Fortschritte gab es bei der Bildverwaltung und der Kalenderfunktion.

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Owncloud mit Kalender in der Wolke

Sehr viele Dinge haben sich in einem Jahr getan. Doch ein bißchen Beta fühlt es sich auch heute manchmal noch an. Man könnte auch sagen: It’s a long way to Bloatware Village. Das wird imho locker dadurch wettgemacht, dass die gespeicherten Daten selbstverwaltet sind und nicht auf den Servern unbekannter Anbieter liegen. Das macht es (unter manchen Umständen) schon jetzt zu einer echten Alternative.

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