WordPress: Holpriges Update 3.4.2

Das Großartige an Debian ist ja, dass Software ausgiebig getestet wird, bevor sie „out in the wild“ geht. Debian-Updates sind rar und das freut den Verwalter von Serversoftware. Auch WordPress, das auf diesem Blog zum Einsatz kommt, ist an sich eine großartige Open Source Software. Aber ähnlich wie bei Piwik wünschte ich mir, dass Updates seltener geschehen würden. Soooo viel ändert sich dann zwischen den einzelnen Updates auch wieder nicht…

Kaum war gestern das Update auf Version 3.4.2 durchgeführt (manuell), wurde bekannt, dass „sich leider ein Fehler im Bezug auf die benutzerdefinierten Felder eingeschlichen“ habe. Ich kann nicht ausschließen ;), dass ich der Einzige war, der sich in diesem Moment gefragt hat, ob mich dieses Problem eigentlich betrifft. Und ob ich nun ein (oh nein, bitte nicht kein weiteres…) Plugin brauche, um diesen bedauerlichen Fehler zu beheben.

Das Update 3.4.2 brachte mir zwei weitere WP-Plugins zurück, die ich längst gelöscht hatte: Akismet und Dolly. Das Anti-Spam-Plugin Akismet, das wie ein Zombie nach jedem Update wiederauferstehen zu scheint:

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Meiner Ansicht nach ist Akismet bestimmt NICHT der beste Weg gegen Spam. Denn bei jedem Kommentar werden Daten an eine zentrale Instanz im Ausland übermittelt, was zumindest in Deutschland, Österreich und der Schweiz datenschutzrechtlich bedenklich ist. Eine bessere Lösung ist da z.B. Antispam Bee, das hier inzwischen eingesetzt wird (nach Empfehlung in den Kommentaren).

Ich weiß noch, wie ich so ca. im Jahr 2005 WordPress das erste Mal eingesetzt habe. Im Vergleich dazu ist jeder Version heute um Meilen voraus. Wenn es nach mir ginge: Das nächste Update eilt also nicht. Das erspart holprige Updates. Ich bin an sich sehr zufrieden mit der Software WordPress, so wie sie ist. Auch ein Update wie heute ändert daran wenig.