Irgendwas läuft aus deutscher Sicht bei diesen Olympischen “Spielen” schief.
Minderjährige Teletubbies schwimmen unseren grauen Mittzwanzigern in “Brust” davon. Obwohl diese grinsenden Retortenprodukte noch gar keine Brust haben. In Deutschland sind wir wahrscheinlich zu ehrlich. Oder zu doof zum Dopen. Oder beides.
Im Medaillenspiegel dieser absurden Veranstaltung liegen wir nicht nur hinter Südkorea. Nein, sogar Nordkorea zeigt uns eine lange Nase! (Stand: 1.8., 19:00). Dabei haben die weder Strom, noch richtig zu futtern.
Das ist es wahrscheinlich. Unsere saturierten Wohlstandssportler verbringen ihre Freizeit lieber chips-knabbernd auf dem TV-Sofa, während die immer hungrigen Nordkoreaner Extrarunden für Kim Jong Un drehen. Das sollte unserer Großen Vorsitzenden zu denken geben.
Sogar Kasachstan ist uns medaillenmäßig dicht auf den Fersen. Bald wundert es keinen mehr, wenn uns ein graziöser Borat auch noch im Vom-Turm-Runterspringen die güldenen Medaillen wegschnappt.
Nicht mal beim Badminton können wir richtig bescheißen. Unsere aufrichtigen AthletInnen würden lieber in der Vorrunde gewinnen. Auch wenn sie dann in der Hauptrunde mit Sang und Klang gegen das Überfliegerdoppel des Jahrtausends rausfliegen. Grauhaarig, ehrlich, erfolglos…
Nur beim Säbelwetzen, da haben wirs den Asiatinnen aber gezeigt! Bis die Tränen flossen! Gut, die Säbelrichterjury hat schon ein bisschen nachgeholfen. Aber so ist das bei uns in Deutschland. Wir bescheißen eben nicht. Wir lassen bescheißen!