findgrep: Rekursive Textsuche (shell script)

Ende Juli veröffentlichte ich das Skript “findgrep”, das mit Hilfe von “find” und “grep” Verzeichnisse rekursiv nach Textmustern durchsucht.

Lupe kl ubuntu text skript shell script rekursiv open source linux grep find exec download bash

Lizenz:Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0; (click pic for details)

Der dazu erschienene Artikel (samt Skript für die bash) hat sich inzwischen zu einem der meistaufgerufenen Artikel  dieses Blogs gemausert. Auch bei den Suchanfragen, über die dieses Blog gefunden wird, stehen Ausdrücke wie “find und grep rekursiv” oft ganz oben auf der Hitliste. Bevor ich das Skript zusammengeschustert hatte, war ich auch eine gute Weile mit Recherche beschäftigt, ohne auf die Schnelle eine passende Lösung zu finden.

Deshalb habe ich das Skript in den letzten Wochen auf meinem Klapprechner  überarbeitet. Das Resultat, “findgrep Version 0.2” kann weiter unten heruntergeladen werden.

findgrep4 start1 ubuntu text skript shell script rekursiv open source linux grep find exec download bash

findgrep v 0.2: Verzeichnisse rekursiv nach Text durchsuchen

Verbesserungen:

  • Die gefilterten Ergebnisse werden ja in einer Textdatei (Variable $SAVEFILE) gespeichert. War diese Datei jedoch unterhalb des Suchverzeichnisses angesiedelt, suchte sich findgrep einen Wolf, da es die bereits gefundenen Ergebnisse erneut als Treffer anzeigte. Dieser Bug wurde behoben.
  • Bisher musste der Nutzer nach jedem Start des Programms den Suchpfad angeben. Zusätzlich hat der Nutzer nun die Möglichkeit, durch “ENTER” das Standardverzeichnis zu bestätigen (Standard: /var/log)  Zum Ändern einfach die Variable $SEARCHDIR im Skript anpassen.
  • Sowohl bei der Auswahl als auch bei der Präsentation der Ergebnisse wurde das Programm grafisch anschaulicher aufpoliert
  • findgrep zeigt nun die Anzahl der gefundenen Matches an

 

findgrep4 resultss1 ubuntu text skript shell script rekursiv open source linux grep find exec download bash

findgrep: Suche nach "warning" in /var/log beendet ...

 

Download

[Update] : Nachdem ich die Seite linuxnetz.wordpress.com inzwischen auf http://netz10.de umgestellt habe, könnt ihr die neueste Version des Skript bequemer hier holen: http://netz10.de/downloads/scripts/findgrep/findgrep_latest [/Update]

Download findgrep v 0.2: Bitte hier klicken und mit copy und paste holen. Rechtsklick und “Speichern unter …” funktioniert nicht.

Das Skript ist für Ubuntu getestet. Manche Versionen von grep kennen die Option “color” nicht und brechen das Skript mit Fehlermeldung ab. Äh, ach ja: Der nette junge Herr oben bin nicht ich. Ich fand das Bild nur passend zum Thema und habe es auf Wikimedia gefunden.

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Comments

  1. Schönes Skript, aber warum nicht einfach grep mit der Option -r aufrufen? Ansonsten gibt es noch ack, das solltest du dir auf jeden Fall mal anschauen

  2. Statt -r bei grep kann Bash doch neuerdings auch ** “globben” (von anderen Shells gar nicht zu sprechen). Also alles in allem nicht so ein sinnvolles Skript. *duck*

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